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Eishockey Wild Wings: Doppelter Einsatz in der Helios-Arena

Wild Wings mit zwei Heimspielen am Wochenende. Heute gegen Augsburg und am Sonntag gegen Berlin.

Dem „Goldenen Oktober“ folgten für das Team von Trainer Helmut de Raaf bislang enttäuschende Spiele im November. Gerademal zwei Punkte verbuchten die Wild Wings in sieben Spielen auf der Habenseite. Gehen die Schwenninger auch bei ihrem doppelten Einsatz vor heimischem Publikum leer aus, könnte der ersehnte 10. Tabellenplatz in weite Ferne rücken. Einen erhöhten Druck verspürt der Trainer deshalb jedoch nicht: „Wir haben in jedem Spiel Druck, weil wir wissen, dass wir jeden Gegner schlagen können.“ Dies zeigten die Schwenninger in den vergangenen Spielen. Sie kamen nach Rückstand meist wieder in die Nähe eines Erfolges, gingen letztlich aber doch leer aus. „Das ist natürlich für die Spieler ein Rückschlag, wenn sie einige Male für ihren Aufwand nicht belohnt werden“, sagt De Raaf.

Kampfbetonter und mit viel Energie

Von den bisherigen Saisonleistungen des heutigen Gegners aus Augsburg ist der SERC-Coach „sehr überrascht“. Er fordert deshalb von seinem Team, „dass wir sehr kampfbetont und mit viel Energie spielen“. Allerdings könne sich ein großer Kraftaufwand auf die Aufgabe am Sonntag auswirken. Die Partie gegen Berlin bezeichnet De Raaf nicht von ungefähr als „das schwerere Spiele der beiden“. Die Eisbären bezeichnet er als „eine erfahrene Mannschaft, die in allen Bereichen großes Potenzial hat“.

Immerhin bleiben den Wild Wings die Reisestrapazen erspart. In den vergangenen zehn Tagen spielten die Schwäne drei Mal auf fremdem Eis. „Das ist nicht einfach und bleibt auch hängen“, sagt Verteidiger Alex Trivellato, der am Sonntag auf den Verein trifft, der ihn an die Schwenninger ausgeliehen hat. Für Trivellato hat die schwache Bilanz der vergangenen vier Wochen auch damit zu tun, „dass uns ein klitzekleines Stückchen Glück fehlt“. Mit Blick auf die heutige Partie meint der 22-Jährige angriffslustig: „Wir haben in Augsburg nicht gut gespielt und deshalb noch eine Rechnung offen.“

Bis auf MacDonald alle einsatzbereit

Gute Nachrichten gibt es für De Raaf, was die Personalsituation betrifft. Bis auf den noch dieses Wochenende gesperrten Torhüter Joey MacDonald hat er alle Spieler zur Verfügung. Das bedeutet aber auch, dass einer seiner Akteure in den sauren Apfel beißen muss und (zumindest) gegen Augsburg nicht im Kader stehen wird. Wer das sein wird, will das Schwenninger Trainer-Team erst heute entscheiden, „da einige Spieler etwas erkältet sind.“

Etwas verschnupft waren die Wild Wings ob der fragwürdigen Entscheidungen von Schiedsrichter Roland Aumüller in den beiden Heimspielen im Oktober gegen Ingolstadt und Straubing. Aumüller wird auch die Partie gegen Berlin leiten. Eine Einteilung, die man in Schwenningen nicht ganz nachvollziehen konnte. De Raaf betont jedoch: „Wir müssen uns auf andere Dinge konzentrieren. Die Schiedsrichter-Leistung können wir ohnehin nicht beeinflussen.“ Trivellato hegt die Hoffnung, „dass uns der Schiedsrichter einfach spielen lässt und sich nicht in den Mittelpunkt stellt“. Immerhin gewannen die Wild Wings die beiden besagten „Aumüller-Spiele“. Vielleicht ist das ja ein gutes Omen.

 

Knochenmark-Spende

Die Deutsche Eishockey-Liga unterstützt die Deutsche Knochenmarkspender-Datei (DKMS) im Kampf gegen Blutkrebs. Neben der Aufnahme aller DEL-Profis in diese Datei bietet jeder der 14 Clubs bei einem Heimspiel den Zuschauern die Möglichkeit, sich ebenfalls typisieren zu lassen. „Powerplay gegen Blutkrebs“ heißt das Motto der DEL. Auftakt dieser Aktion ist am Sonntag in der Schwenninger Helios-Arena vor dem Spiel der Wild Wings gegen die Eisbären Berlin. Ab 15.15 Uhr öffnet das Stadion, damit sich die Zuschauer an den Ständen der DKMS registrieren lassen können.  

 

 

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