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Regionalsport Schwarzwald Wild Wings: Bittere Nachricht für Ashton Rome

Schwenninger Stürmer fällt aufgrund eines Anrisses im vorderen Kreuzband für vier bis sechs Wochen aus. Ob die Wild Wings einen Ersatz für den 30-Jährigen holen bleibt offen.

Die Schwenninger Wild Wings müssen einen weiteren Rückschlag verkraften. Am Montagmorgen ließ Ashton Rome bei einer Kernspintomographie sein Knie untersuchen. Dabei stellte sich heraus, dass der Kanadier länger ausfallen wird. „Ashton hat sich das vordere Kreuzband angerissen. Er muss vier bis sechs Wochen pausieren“, teilte Wild Wings-Manager Jürgen Rumrich mit. Ob die Schwenninger Ersatz für den Stürmer holen werden, ließ Rumrich offen: „Wir sind auf der Suche. Aber der Markt gibt derzeit nicht viel her.“

Rome zog sich die Verletzung beim Heimspiel der Schwenninger am Freitag gegen die Straubing Tigers zu. Da die Hauptrunde der Deutschen Eishockey-Liga am 6. März endet, wird er diese Saison nur noch wenige Spiele für die Schwäne bestreiten. Vielleicht sind dies dann sogar seine letzten für die Wild Wings. Die Iserlohn Roosters zeigen Interesse am 30-Jährigen. Rumrich wollte dies zwar nicht bestätigen, meinte jedoch: „Spieler, die in der Scorerliste weit oben stehen, machen alle Vereine auf sich aufmerksam.“ Rome ist derzeit mit 16 Treffern und 13 Vorlagen die Nummer 22 unter den besten Scorern der DEL.

Kurth, MacDonald und Goc ab Freitag wieder spielbereit

Trotz der Hiobsbotschaft könnte der Wild Wings-Kader am kommenden Wochenende wieder größer sein als zuletzt. Marcel Kurth, der aufgrund einer Verletzung am Sprunggelenk seit dem 6. Dezember nicht mehr eingesetzt wurde, steigt heute wieder ins Mannschaftstraining ein. Zudem ist Rumrich zuversichtlich, dass Torhüter Joey MacDonald und Kapitän Sascha Goc am Freitag beim Auswärtsspiel in Wolfsburg wieder spielen können. Rumrich: „Bei beiden sieht es gut aus.“ MacDonald und Goc mussten am vergangenen Freitag aufgrund von muskulären Problemen vorzeitig vom Eis und fehlten am Sonntag beim Auswärtsspiel gegen Schlusslicht in Krefeld.

Nach der 2:5-Niederlage bei den Pinguinen bleiben die Wild Wings 2016 weiter ohne Punkte. Trainer Helmut de Raaf war nicht nur aufgrund des Ergebnisses enttäuscht vom Auftritt seines Teams: „Die Krefelder waren sicherlich kein übermächtiger Gegner. Wir haben einfach zu viel Zweikämpfe verloren.“ Vor allem im physischen Bereich sieht De Raaf derzeit ein großes Manko: „Es fehlt die Kraft und dadurch auch die Schnelligkeit und die mentale Stärke.“ Zumindest ein Spieler bekam vom SERC-Coach nach der Partie in Krefeld lobende Worte: „Torhüter Dimitri Pätzold hat uns mit seinen Paraden im Spiel gehalten.“ Pätzold selbst wählte dagegen harte Worte nach dem Kellerduell. Auf seiner Facebook-Seite schrieb der 32-Jährige: „Wir waren unterirdisch.“

Ganz so krass wollte Jürgen Rumrich die jüngsten Vorstellungen der Schwenninger nicht einstufen: „Natürlich ist es ärgerlich. Vielleicht ist durch die vielen knappen Niederlagen zuvor auch etwas Frust dabei. Aber ich sehe keinen Spieler im Team, der nicht kämpft. Es fehlt jedoch an der Produktivität.“ Für den Manager gibt es zwei Gründe für das derzeitige Tief: „Zum einen sind die Führungsspieler durch die hohe Belastung überspielt. Zum anderen kommt von den Spielern dahinter zu wenig.“

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