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Eishockey Wild Wings: „Wir sind nah dran an den anderen Teams“

Mit dem Heimspiel gegen die Straubing Tigers (Beginn: 19.30 Uhr) machen die Wild Wings am heutigen Freitag das erste Saisonviertel in der Deutschen Eishockey Liga komplett. Am Sonntag (Beginn: 14.30 Uhr) treten die Schwenninger Profis bei den Kölner Haien an.

Einen bis eineinhalb Punkte hatte sich SERC-Trainer Helmut de Raaf in den ersten 13 Partien durchschnittlich erhofft. 13 Zähler hat die Mannschaft nach zwölf Begegnungen auf dem Konto. Selbst bei einer Niederlage gegen Straubing wäre das Minimalziel bereits erreicht. Doch nach dem fulminanten Sechs-Punkte-Wochenende mit Siegen gegen Düsseldorf und Nürnberg wollen die Wild Wings mehr.

Drei weitere Zähler im heutigen Heimspiel wären ein schönes Pfund im Kampf um Platz zehn, jenen Rang, der die Qualifikation für die Pre-Playoffs bedeutet. „Wir sind nah dran an den anderen Teams. Nun wollen wir uns konsolidieren und festigen“, umreißt De Raaf den nächsten Schritt, den es zu gehen gilt.

Auch die Spieler strotzen nach dem makellosen Wochenende vor Selbstvertrauen. „Die sechs Punkte waren enorm wichtig für uns. Nun wollen wir noch weitere folgen lassen“, sagt Ashton Rome. In der vergangenen Spielzeit glück- und bisweilen auch lustlos, spielt der Kanadier bei den Wild Wings aktuell eine wichtige Rolle. Fünf bislang erzielte Tore stehen für das neue Selbstbewusstsein, mit dem Rome auftritt. „Ich hatte einen besseren Start als in der vergangenen Saison, kann aber noch besser spielen“, sagt der 33-Jährige.

Die Straubing Tigers, heutiger Gegner der Wild Wings in der Helios-Arena, waren in den ersten Wochen das Überraschungsteam der Saison. Mittlerweile ist bei den Bayern der graue Alltag wieder eingekehrt, was vor allem daran liegt, dass sich die Gegner längst auf das Team von Trainer Larry Mitchell eingestellt hat. „Das überragende Über- und Unterzahlspiel war Straubings Schlüssel zum Erfolg.

Inzwischen schaffen es die anderen Mannschaften, beim Straubinger Powerplay keine Tore mehr zu kassieren“, weiß De Raaf, wo es den Hebel anzusetzen gilt. Wichtig sei, von der Strafbank wegzubleiben, um erst gar nicht in solch gefährliche Situationen zu geraten. Doch auch beim Spiel fünf gegen fünf sei der Gegner nicht zu unterschätzen. De Raaf: „Straubing spielt Konter-Eishockey und baut auf seine kleinen, wendigen Stürmer.

Nach zuletzt schwachen Besucherzahlen rechnen die Neckarstädter beim heutigen Heimspiel mit einer guten Resonanz. „Wir gehen davon aus, dass wir die 4000er-Marke knacken. Das hätte die Mannschaft auch verdient“, sagte Wild Wings-Pressesprecher Oliver Bauer.

Rechnen sich die Schwenninger im heutigen Heimspiel sehr wohl etwas aus, haben sie am Sonntag in Köln nichts zu verlieren. Bei den Haien wäre jeder gewonnene Zähler ein weiterer Bonuspunkt. „Köln zählt zu den drei am besten besetzten Mannschaften. Wir wissen, was uns dort erwartet“, sagt der Schwenninger Trainer, um im gleichen Atemzug hinzuzufügen: „Die Haie liegen uns. Wir wissen, wie sie spielen.“ Da die Partie am Sonntag bereits um 14.30 Uhr stattfindet, machen sich die Wild Wings am Samstag nach dem gemeinsamen Mittagessen auf die Reise ins Rheinland. Den ersten Vergleich am 18. September verloren die Wild Wings zu Hause mit 1:4 Toren.

Keine guten Nachrichten gibt es von Yan Stastny. Der 33-Jährige hatte sich am vergangenen Samstag im Training eine Adduktorenverletzung zugezogen und bereits gegen Nürnberg passen müssen. Am Mittwoch musste der Mittelstürmer das Training abbrechen und stand am Donnerstag überhaupt nicht auf dem Eis. De Raaf: „Stastny probiert es zwar am Freitagmorgen noch einmal, doch es sieht nicht danach aus, als würde er spielen können.“ Zwischen den Pfosten steht heute Abend gegen Straubing Dimitri Pätzold. Wer am Sonntag in Köln das Schwenninger Tor hütet, ließ der Trainer in bereits gewohnter Manier offen.

Nichts Neues auf dem Transfermarkt: Bei der Suche nach einem neuen Stürmer sind die Schwenninger noch nicht entscheidend vorangekommen. „Es gibt Namen, aber noch nichts Konkretes“, sagt De Raaf. Die Suche nach einem „Knipser“, der auch menschlich ins Team passt, dürfte also noch ein Weilchen dauern.

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