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Verbandsliga-Derby: Noch kein grünes Licht

FC Neustadt spielt gegen FC Bad Dürrheim. Entscheidung über Austragung fällt wohl erst am Samstag

Fußball-Verbandsliga: FC Neustadt – FC Bad Dürrheim (Samstag, 14.30 Uhr). Im ersten Spiel nach der Winterpause stehen sich im Neustädter Jahnstadion zwei Mannschaften aus dem Bezirk Schwarzwald im direkten Vergleich gegenüber. Während die Kurstädter mit bisher 30 Punkten auf einem guten Weg in Richtung Klassenerhalt sind, zeichnet sich für Aufsteiger Neustadt bei aktuell 22 Punkten ein Kampf bis in die Schlussphase der Saison ab.

Wohl erst am Samstag wird sich entscheiden, ob die Partie überhaupt ausgetragen werden kann. „Wir hatten am Mittwoch noch drei bis fünf Zentimeter Schnee auf dem Platz. Der Einsatz der Schneefräse ist nicht möglich. Am Tag taut es zwar gut, aber in der Nacht gefriert alles wieder“, sagt Neustadts sportlicher Leiter Rolf Eckert. Die Gastgeber würden gerne spielen, um keine Nachholspiele in das restliche Programm mitzunehmen, da die kommenden Wochen mit 13 Punktspielen ohnehin sehr intensiv werden.

Im Hinspiel war das Derby lange Zeit offen. Erst nach 80 Spielminuten erlöste Christian Braun im August die Kurstädter mit seinem Treffer zum 1:0-Endstand. „Bad Dürrheim hat sicherlich die bessere Vorbereitung gespielt und geht als Favorit ins Spiel“, sagt Neustadts Trainer Klaus Gallmann. Er setzt darauf, dass seine Elf sich gewaltig steigert, nachdem im letzten Test in Denzlingen (1:5) wenig klappte. Die beiden Neustädter Trainer haben die Fehler zuletzt deutlich angesprochen und hoffen, dass ihre Elf schnell wieder jene Form erreicht, mit der der Aufsteiger zuletzt einen direkten Abstiegsplatz verlassen konnte. Die Mannschaft könnte ein ähnliches Gesicht wie am vergangenen Wochenende haben. Gallmann setzt besonders auf die Kreativspieler Ralf und Peter Schubnell, auf den zuletzt sehr starken Schlussmann Simon Gantert und auf die Abschlussstärke von Torjäger Sam Samma.

Die Kurstädter, die in allen Vorbereitungsspielen ungeschlagen blieben, sind noch weit davon entfernt, mit ihrer Wunschformation zu starten. Mit Samuel Witzig und Mario Giesler werden zwei offensivstarke Akteure wahrscheinlich fehlen. Zudem haben einige Spieler Trainingsrückstand. „Möglicherweise werden wir Spieler aus der zweiten Mannschaft mitnehmen müssen“, deutet Bad Dürrheims Trainer Reiner Scheu an.

Auch der Fußballlehrer setzt darauf, dass seine Spieler schnell wieder die Form vom Herbst finden, wobei ihn die jüngsten Testspieleindrücke zuversichtlich stimmen. Vor allem setzen die Kurstädter auf ihre hervorragende Defensivarbeit. Die aktuell 28 Gegentreffer werden nur von den Titelkandidaten Freiburger FC und FC 08 Villingen unterboten. Zwischen den Bad Dürrheimer Pfosten ist Rückkehrer Jonas Kapp gesetzt.

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