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TV Villingen: Keine guten Erinnerungen an nächsten Gegner

Drittliga-Volleyballerinnen am Samstag beim TV Waldgirmes. Johannson-Team will Platz eins verteidigen

Volleyball, Dritte Liga, Süd: TV Waldgirmes – TV Villingen (Samstag, 20 Uhr). Aufsteiger und Tabellenführer TV Villingen hat von den bisher zwölf absolvierten Spielen nur zwei verloren. Eines davon am 15. Oktober in der Hoptbühlhalle gegen Waldgirmes, als die Villingerinnen eine 2:0-Satzführung noch verspielten. „Wir wollen natürlich nicht zweimal gegen den gleichen Gegner verlieren. Daraus schöpfen wir unsere Motivation für Samstag“, sagt Trainer Sven Johansson.

Vor den Villingerinnen liegt eine rund vierstündige Anreise bis Waldgirmes (nördlich von Frankfurt). Da die Partie zudem später als gewohnt beginnt, wird mitentscheidend sein, wie Villingen die Reisestrapazen bewältigt. „Wir besitzen eine physische Überlegenheit, die es auszuspielen gilt“, sagt Johansson, der natürlich keine guten Erinnerungen an den ersten Vergleich hat. „Wir haben damals den zweiten Satz deutlich dominiert und möglicherweise die Konzentration verloren. Diese Niederlage nagt noch immer“, so Johansson. Am vergangenen Spieltag kassierte Waldgirmes eine 2:3-Niederlage gegen Bretzenheim, hat seine Klasse indes auch schon mit einem 3:1-Erfolg gegen den bisherigen Spitzenreiter Sinsheim gezeigt. „Die fünf Mannschaften an der Tabellenspitze liegen leistungsmäßig eng beieinander. Da entscheiden oftmals Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage“, betont Johansson.

Waldgirmes besitzt eine körperlich große Mannschaft, die in Villingen ihre Vorteile am Block ausspielte. Damals stellte sich das Team aus Hessen immer besser auf die Villinger Angriffe ein und drehte das Spiel. Für Samstag hat sich Johansson etwas einfallen lassen, wie der Block von Waldgirmes aus dem Spiel genommen werden kann. „Wir haben da einige Varianten trainiert. Ebenso haben wir an den Angaben gefeilt, da mir zuletzt gegen Frankfurt die Qualität nicht gefallen hat“, ergänzt Johansson. Er weiß nur zu gut, wie wichtig für seine Mannschaft gute Angaben sind, um den Gegner unter Druck zu setzen.

Größere personelle Veränderungen im Vergleich zum Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt vor einer Woche zeichnen sich im Villinger Team nicht ab. Weiterhin fraglich ist der Einsatz von Zuspielerin Ramona Wolbert, die schon gegen Frankfurt wegen einer kleineren Verletzung passen musste und unter der Woche auch nicht trainieren konnte. Ob Ramona Wolbert mitfährt, wird erst am Samstag entschieden. Johansson denkt an eine Jokerrolle. Offen ist zudem, ob Viviane Hones oder Sonja Kühne auf der Liberaposition beginnen werden.

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