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Regionalsport Schwarzwald RSC Donaueschingen: Die mageren Jahren sind vorbei

RSC Donaueschingen meldet sich mit überregionalen Erfolgen zurück. Team soll erweitert werden

Radsport: Nach einigen mageren Jahren hat der RSC Donaueschingen im bisherigen Saisonverlauf ein tolles Comeback im Radrennsport gefeiert. In der wichtigsten und bedeutendsten Rennserie in Baden-Württemberg, dem LBS-Cup, haben die Baaremer mit Platz zwei in der Mannschaftswertung für Furore gesorgt. Gleichzeitig gelang es, mit Dominik Hetzer und Raphael Bertschinger zwei Fahrer in der Einzelwertung in den Top Ten zu platzieren. „Wir haben die lange Talsohle durchschritten. Inzwischen sind wir wieder eine gute Adresse im Land, was sich auch in zahlreichen Anfragen anderer Fahrer zeigt, die in der kommenden Saison gern für uns starten möchten“, sagt RSC-Betreuer Bruno Wischnewski.

Die Donaueschinger starteten als einziger Verein aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis beim LBS-Cup und mussten sich in der Teamwertung nur dem überragenden Team der „Racing Students“ geschlagen geben. „Wir hatten mit Platz drei geliebäugelt. Rang zwei hat alle Erwartungen übertroffen. Es war bisher ein fantastisches Jahr“, freut sich Wischnewski.

Auch der Blick auf die Einzelwertung lohnt sich aus Donaueschinger Sicht. Dominik Hetzer schaffte es im Gesamtklassement auf Rang drei, Raphael Bertschinger auf Platz fünf. Mit Jan Fahl (Rang 12) und Karl Zimmerer (18) gibt es weitere ausgezeichnete Abschlussplatzierungen. Wischnewski und Vereinsvorsitzender Heiner Weinstein überlegen nun, wie sie die Mannschaft im Hinblick auf die kommende Saison aufstellen. Bisher bildeten elf Fahrer die Mannschaft. Gern möchten die Donaueschinger, so es die eigenen Möglichkeiten zulassen, den Teamkader auf 14 Fahrer aufstocken.

Nach langer Zeit haben die Donaueschinger auch wieder Siegfahrer in der Mannschaft. Raphael Bertschinger gewann beispielweise in Deisslingen, Jan Fahl das schwere Rennen in Empfingen, Dominik Hetzer in Wilfingen, Benjamin Premiati in Neustadt an der Weinstraße und Karl Zimmerer ein Rennen in England. Zimmerer steht kurz vor dem Aufstieg in die A-Klasse, während Janosch Laule den Aufstieg zum B-Fahrer schaffte. „Mich freut der Tagessieg von Jan Fahl, der sich seit Jahren in den Dienst der Mannschaft stellt und nun endlich einmal ein Rennen gewann“, ergänzt Wischnewski. Unterm Strich feierten die RSC-Fahrer in dieser Saison fünf Siege, 14 Podestplätze und 37 Platzierungen in den Top Ten. In die Erfolgsbilanz gehört auch der zweite Platz in der Teamwertung der Rennserie Team Tour. Auch hier mussten sich die Baaremer nur den „Racing Students“ geschlagen geben.

Mit weiteren Etappen um den Interstuhl-Cup, bei dem jedoch nicht die komplette Spitze des Landes vertreten ist, und der in der Wertigkeit deutlich hinter dem LBS-Cup steht, warten weitere Aufgaben auf die Donaueschinger. Ein Höhepunkt wird am 31. August das eigene Rennen darstellen. Nach den bisherigen Anmeldungen zeichnet sich bei der 14. Auflage eine Rekordbeteiligung im Hauptrennen ab. Die Donaueschinger erwarten über 100 Fahrer.

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