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Regionalsport Schwarzwald Panthers-Boss Frank Singer: „Diese Spielkultur ist klasse“

Panthers-Boss Frank Singer begeistert. Basketballer haben kleine Erfolgsserie geschaffen.

Basketball-Regionalliga: Auch am 19. Spieltag leistete sich kein Spitzenteam einen Ausrutscher. Tabellenführer Karlsruhe Lions und die Verfolger Lützel/Koblenz sowie Panthers Schwenningen marschieren im Gleichschritt den direkten Duellen ab Ende Februar entgegen.

Zuschauer: Etwas mulmig war den Panthers vor dem mit 85:77 Punkten gewonnen Heimspiel gegen Tübingen schon. Befürchtet wurde eine Minikulisse wegen der Fasnacht. Mit rund 450 Besuchern kam jedoch eine ansprechende Zuschauerzahl. „Es zeigt, dass wir ein Stammpublikum haben. Ich war positiv überrascht“, sagt Panthers-Boss Frank Singer. Noch vor wenigen Jahren lockte ein Derby gegen Konstanz an Fasnacht nicht mehr Zuschauer als jetzt Tübingen an.

Revanche: Nach der 88:90-Hinspielniederlage in Tübingen nahmen die Panthers am Samstag erfolgreich Revanche und besiegten die Gäste deutlicher als erwartet. „Diese Spielkultur unserer Mannschaft war klasse und hat mir gefallen. Das ist der Basketball, den ich in Schwenningen möglichst immer sehen möchte“, lobte Singer die Mannschaft, die intelligent und abgezockt agierte und sich dafür belohnte.

Schützenhilfe: Die Karlsruhe Lions marschieren indes weiterhin souverän in Richtung Meisterschaft. Sechs Punkte Vorsprung auf den Rangdritten aus Schwenningen sind beachtlich. Nun hoffen die Neckarstädter, dass sich auch die Lions einmal einen Ausrutscher erlauben. Der könnte schon am kommenden Wochenende folgen, wenn Karlsruhe in Tübingen spielt. „Die Lions sind eine starke Mannschaft, die nicht zufällig ganz oben steht. Allerdings hat es in Tübingen jeder Gast schwer. Da ist immer eine etwas giftige Atmosphäre in der Halle. Natürlich hoffen wir auf Schützenhilfe der Tübinger und darauf, dass sie sich ähnlich stark wie in den zwei Vergleichen gegen uns präsentieren“, betont Singer.

Serie: Mit vier Siegen in Folge haben die Panthers eine kleine Serie aufgebaut, die auch am kommenden Wochenende beim Tabellenelften USC Heidelberg II halten und ausgebaut werden soll. „Die Serie ist mir persönlich nicht so wichtig. Natürlich erfreuen alle Panthers-Fans Siege, aber fast noch wichtiger ist mir die Erkenntnis, dass wir uns auf einem richtig guten Weg befinden“, erkannte der Panthers-Boss.

Bank: Ein Grund für die zuletzt starken Auftritte der Schwenninger Basketballer ist die Tatsache, dass nahezu alle Spieler wieder fit und gesund sind. Trainer Alen Velcic hat somit gute personelle Möglichkeiten und kaum ein Spieler seinen Platz sicher. Die Bank ist wieder dichter mit Spielern gefüllt, die alle auf einen Einsatz brennen. Zwangsläufig hat sich damit auch die Trainingsintensität erhöht. Unterdessen hofft auch der lange verletzte Sergey Tzvetkov. Zumindest gegen Ende der Saison wieder einzugreifen.

Kooperation: Bereits mit vielen Schulen der Doppelstadt und darüber hinaus haben die Panthers in den vergangenen Jahren und Monaten Kooperationsverträge abgeschlossen. Neu hinzu ist jetzt die Villinger Haslachschule gekommen. Die Panthers verfolgen damit einige Ziele, von denen Singer zwei wichtige benennt. „Einerseits wollen wir Kinder zur sportlichen Bewegung anleiten und andererseits ihnen natürlich auch unsere schöne Sportart etwas schmackhaft machen.“

Jugend: Schon jetzt läuft die Jugendarbeit bei den Panthers deutlich besser als noch vor einigen Jahren. Rund 200 Kinder und Jugendliche spielen ab der Altersklass U 10. Perspektivisch sollen einige davon an die Tür der ersten Mannschaft klopfen. Singer: „es sind durchaus vielversprechende Talente dabei.“

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