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Regionalsport Schwarzwald Neue Deutsch-Quote bei den Zweitliga-Ringern

Ab der Saison 2016 erhöht sich in der 2. Bundesliga die Quote der deutschen Ringer. Künftig müssen die Vereine in jedem Mannschaftskampf mindestens sechs deutsche Ringer einsetzen. Bisher waren es fünf. Dies wurde am Wochenende bei der Jahrestagung der Bundesligisten in Darmstadt beschlossen.

Tribergs Trainer Mike Schäuble sieht die Änderung mit Blick auf die Kaderplanung gelassen: „Wir wollten ohnehin mehr auf unsere eigenen Ringer setzen.“ Dennoch wird sich der Beschluss auf den neuen Kader des SVT auswirken. Eigentlich wollte Schäuble den Moldawier Roman Dermenji halten, um Marius Weiss und Marius Quinto in den mittleren Freistilklassen (75 kg und 86 kg) zu entlasten. „Nun werden wir beide wohl die gesamte Saison einsetzen“, so Schäuble.

Zwei der vier Ausländerplätze sollen Ringer in den beiden oberen Gewichtsklassen einnehmen. Hier machen sich die Triberger auf die Suche nach Neuzugängen, da der Türke Tanju Gemici und die beiden Moldawier Andrian Mocanu und Victor Cojocari die Erwartungen vergangene Saison nur selten erfüllen konnten. Der Abgang von Siegringer Maxim Perpelita, der mit einem Wechsel in die 1. Bundesliga liebäugelt, war bereits beschlossene Sache.

Sehr fraglich ist, ob Bogdan Eismont (86 kg griechisch) in den Plänen der Triberger noch eine Rolle spielt. Eismont zeigte, vor allem in der Rückrunde der vergangenen Saison, wenig überzeugende Leistungen. Schäuble würde sich ein Comeback von Tribergs Eigengewächs Kai Rotter wünschen, was aufgrund von Rotters schweren Bandscheiben-Problemen wohl ein Wunsch bleiben wird. Offen ist, ob der starke Youngster Viktor Lyzen weiterhin für die Triberger auf die Matte geht. „Natürlich wollen wir Viktor halten. Aber es hängt auch davon ab, wo er künftig studieren wird“, so Schäuble. Was die Ausländerpositionen betrifft, hat der SVT bereits die Zusagen von Zurab Matcharashvili (Georgien) und Aleksan Mikayelyan (Armenien). Allerdings darf von den beiden pro Mannschaftskampf nur einer eingesetzt werden darf, da beide Nicht-EU-Ausländer sind.

In der 1. Bundesliga wird es ab kommender Saison eine gravierende Veränderung geben: Die eingleisige 1. Liga kommt. Da sich mit dem KSV Schriesheim ein weiterer Erstligist aus der Elite-Liga zurückgezogen hat, entschied man sich in Darmstadt, in der 1. Bundesliga nur noch eine Gruppe zu machen. Bis zum kommenden Freitag müssen sich die Erstligisten entscheiden, ob sie in der eingleisigen Bundesliga starten werden.

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