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Regionalsport Schwarzwald Hallen-Marathon in Geisingen: „Wir kommen Null auf Null heraus“

Am Sonntag veranstaltete der Lauftreff Pfohren den ersten Hallenmarathon in der Arena Geisingen. Der SÜDKURIER sprach nach der Premiere mit Thomas Schneider, stellvertretender Vorsitzender beim LT Pfohren. 

Herr Schneider, wie fällt Ihre persönliche Bilanz und die Ihrer Mitstreiter vom Lauftreff Pfohren aus?

Es war sehr interessant und es gab viel Lob von den Sportlern. Wir haben bewusst einige Resonanzen eingefangen, um ein Feedback zu bekommen. Es war trotz der vielen zu laufenden Runden in dem Oval nie langweilig, eher für alle sehr kurzweilig.

Gibt es schon Gedanken für Veränderungen im kommenden Jahr, wenn der zweite Hallenmarathon des LT Pfohren folgen soll?

Wir werden möglicherweise das Zeitlimit beim Halbmarathon auf zweieinhalb Stunden und beim Marathon auf fünf Stunden heraufsetzen.

Die zwei angebotenen Strecken bleiben bestehen?

Ja, wobei wir auch den Halbmarathon im kommenden Jahr von vornherein gemischt für Männer und Frauen ausschreiben werden.

Demnach bleibt zusätzliche Zeit am Vormittag?

Richtig und da stellen wir uns vor, möglicherweise zusätzliche Läufe über 5000 oder 10 000 Meter in das Laufprogramm aufzunehmen. Das wäre eine sinnvolle Ergänzung.

Wie waren Sie mit dem Publikumszuspruch zufrieden?

Beim Halbmarathon haben sich einige Besucher den Lauf angeschaut. Beim Marathon waren es weniger. Unter den Zuschauern waren viele bekannte Gesichter aus der Läuferszene, die sich interessierten. Da wurde schnell deutlich, dass einige von ihnen der Lauf in Zukunft reizen könnte.

Wie haben Sie die Überrundungen hinbekommen, ohne dass es Unstimmigkeiten gab?

Das war kein Problem. Es gab nie ein Gedränge. Schnelle und langsamere Läufer haben sich gut ergänzt.

Wie klappte die Zeitmessung?

Nahezu perfekt, mit zwei kleinen Problemchen. Das lag vor allem daran, dass der Chip am Schuh ausgefallen war. Wir haben in den Fällen die konservative Lösung gewählt und Strichlisten über die gelaufenen Runden geführt.

Musste der LT Pfohren bei der Premiere finanziell drauflegen?

Wir sind Null auf Null herausgekommen. Für die erste Veranstaltung ist das in Ordnung. Uns war klar, dass ein kleines unternehmerisches Risiko dazugehört. Es hat unterm Strich gepasst.

Wie kamen Boxengasse und die musikalische Unterhaltung an?

Die Boxengasse mit der Bereitstellung der Getränke wurde von allen Läufern sehr gelobt. Verpflegung und Betreuung der Läufer waren so, wie wir uns das vorgestellt und die Sportler es auch erwartet haben.

Heißt das unterm Strich: Alle Ziele wurden erfüllt?

Für die Premiere ja – bis auf das kleine Manko, dass wir mit mehr Läufern gerechnet hatten. Gerade im Bereich der Frauen hatten wir auf 20 bis 25 Starterinnen gehofft.

Somit bleiben Steigerungsmöglichkeiten für 2017.

Richtig. Wir werden beim Lauftreff Pfohren in den kommenden vier bis sechs Wochen alles rund um die Veranstaltung analysieren. Von der Arena Geisingen gibt es für 2017 die Zustimmung als Austragungsort. Wir haben eine gute Partnerschaft. Mit dann fast einem Jahr Vorlauf und den entsprechenden überregionalen Werbemaßnahmen hoffen wir, bei der zweiten Veranstaltung die Premiere zu übertreffen.

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