Regionalsport Schwarzwald Großes Pech für Christoph Kessler

Leichtathlet aus Donaueschingen verpasst EM-Finale

Leichtathletik: (rk) Einen bitteren Ausgang nahmen bei den U23-Europameisterschaften im polnischen Bydgoszcz für Christoph Kessler die drei Halbfinalläufe über 800 Meter, aus denen sich jeweils nur die beiden Erstplatzierten und zwei Zeitschnellsten für das Finale qualifizierten. Der Leichtathlet aus Donaueschingen erwischte das mit Abstand stärkste Semifinalrennen, lief eigentlich taktisch klug an zweiter Stelle und machte keine erkennbaren Fehler. Doch auf den letzten 30 Metern flogen noch drei weitere Konkurrenten an dem Studenten vorbei, sodass Kessler am Ende sowohl in seinem Lauf als auch in der Gesamtwertung aller drei Läufe die fünftbeste Zeit aufzuweisen hatte. Wegen der Qualifikationsregularien nützte ihm das aber nichts. Er verfehlte das Finale mit viel Pech und musste sich mit dem sicherlich unbefriedigenden Gesamtrang neun begnügen.

Doch es gab auch eine gute Nachricht: Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (ADH) hat sein Aufgebot für die Universiade, die Weltmeisterschaften der Studenten, benannt. Im deutschen Team für die nach den Olympischen Spielen weltweit größte Vielsportveranstaltung, die vom 19. bis zum 30. August in Taipeh (Taiwan) stattfindet, stehen auch 26 Leichtathleten, darunter auch der Donaueschinger KIT-Student Christoph Kessler. Auf den 800m-Läufer wird nach seinem Auftritt bei den U23-Europameisterschaften der größte und spannendste Wettkampf seines bisherigen Läuferlebens zukommen.

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