Regionalsport Schwarzwald Fußball-Bezirkstag: Schönenbacher Anträge abgelehnt

Keine Neuordnung der B-Ligen

Fußball: (olg) Mit Spannung wurde beim Bezirkstag in Rietheim der Antrag der Sportfreunde Schönenbach erwartet. Beide Anträge wurden jedoch mehrheitlich abgelehnt. So, wie sich der Bezirksausschuss im Vorfeld bereits geschlossen gegen dieses Vorhaben positioniert hatte. In einer teilweise hitzigen Diskussion war aber einmal mehr zu erkennen: Dieses Thema wird bei derzeit 97 Vereinen und 81 am Spielbetrieb teilnehmenden Mannschaften in den nächsten Jahren mit Sicherheit immer wieder besprochen und aufs Neue hinterfragt werden müssen.

In dem Doppelantrag ging es um die im Vorfeld heiß diskutierte mögliche Auflösung der Kreisliga B4-Reservestaffel, der Unterbau der Landes- und Bezirksligisten. Diese Mannschaften sollten auf die Staffeln B1, B2, B3 verteilt werden. Ein zweiter Antrag der Bregtäler, der den ersten bei Annahme ausgeschlossen hätte, war die B4-Mannschaften mit den anderen Teams der B1 bis B3 in einen Topf zu werfen und daraus eine Neueinteilung der 47 Teams mit je 11 bis 12 Mannschaften vorzunehmen.

Die Argumente verschiedener Vereinsvertreter dafür waren: Mehr Spiele als bisher. Eine bessere Auslastung für die Spieler, kürzere Winterpause, bessere Auslastung der Sportheime. Ein Argument dafür war auch, dass die Vereine nicht überleben könnten, wenn teilweise fünf oder sechs Monate nicht gespielt würde. Ein Aufstieg in die Kreisliga A hat dann deutlich mehr Spiele zur Folge. Zudem spielen schon jetzt immer wieder vereinzelt zweite Mannschaften freiwillig in den B-Staffeln mit ersten Mannschaften.

Das Contra überwog allerdings: Die B4-Vereine als Unterbau der Landes- und Bezirksligisten hätten sich von ihren ersten Mannschaften entzerren lassen müssen, was bedeutet hätte: Keine Heimspiele der ersten und zweiten Mannschaft hintereinander. Der zweite Punkt, obwohl es dieses neu erwünschte Modell in anderen südbadischen und württembergischen Bezirken bereits gibt. Hier werden alle Teams in allen Klassen gemischt. Viele Sportheime, die in Eigenregie bewirtschaftet werden, müssen dann fast jedes Wochenende auch wegen einem Spiel geöffnet werden. Fehlende Parallelspiele auswärts erschweren das Einsetzen von Spielern der zweiten in der ersten Mannschaft aus Zeitgründen der Ortsentfernungen. Zudem müssten die B-Ligen dann im Sommer früher in die Ferien starten. Es kämen mehrere Werktagspiele hinzu, was angesichts veränderter Schul-, Berufs- und Studienfelder unter der Woche problematisch werden könnte. Ebenso ist die Winterpause später beginnend und früher endend, in einer im Winter wetterabhängigen Region wie dem Schwarzwald, jedes Jahr eine gewisse Herausforderung und Lotterie für Vereine wie Staffelleiter.

Bei den Frauen übrigens gab es eine Neugliederung. Mangels Mannschaften (Rückgang von 34 auf 32) durch etliche neue Spielgemeinschaften, und der Zahl von nur 16 Teams, kommt die Auflösung der Kreisliga A1. Eingeführt wird eine Bezirksliga in zwei Staffeln zu je acht Teams. Sollten es in Zukunft mehr Teams werden die Großfeld spielen, gibt es Überlegungen ab 18 bis 20 Mannschaften die Ligen wieder neu zu strukturieren.

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