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Regionalsport Schwarzwald An Talenten herrscht kein Mangel

JSV Villingen blickt auf erfolgreiches Jahr zurück. Vorbereitung auf neue Wettkampf-Saison.

Judo: (via) Der Judosportverein Villingen blickt auf ein erfolgreiches Sportjahr zurück und zuversichtlich in die Zukunft. Am 30. Januar beginnt die neue Wettkampfsaison mit den Einzelkreismeisterschaften der Altersklassen U12 und U15 sowie der Männer und Frauen in Markdorf. Bis dahin bleibt für die Trainer Lena Rothgängel und Dieter Burkardt wenig Vorbereitungszeit. Sie wollen die Trainingsabende im Dojo in der Sporthalle der kaufmännischen Schulen in Villingen nutzen, um die Sportler intensiv auf die bevorstehenden Wettkämpfe vorzubereiten.

Neben dem sportlichen Aspekt bei den zahlreichen Wettkämpfen legen die Villinger Judokas großen Wert auf Geselligkeit und gemeinsame Aktivitäten, um das Wir-Gefühl zu stärken. Gemeinsames Grill- und Sommerfest, Weihnachtsfeier und andere Events sorgen dafür, dass sich die Sportler im Verein wohl fühlen.

Ein besonderes Augenmerk legt der 1. Vorsitzende des JSV Villingen, Christian Riegauf, auf die Anfänger. Momentan tummeln sich 30 dieser jungen Sportler auf der Matte und üben das Einmaleins des Judokampfsports. Ein Höhepunkt für den Verein ist die Ausrichtung der südbadischen Einzelmeisterschaft der Jugendlichen unter 10 Jahren in Villingen. Seit langem ist der JSV wieder einmal Ausrichter eines Turniers. Zu diesen Titelkämpfen werden über 100 junge Sportler erwartet. Auf drei Matten wird am 18. Juni gekämpft.

Auch die Jugendlichen unter 18 Jahre starten Ende Januar mit ihren Badischen Meisterschaften in die Saison. Dort muss sich Etienne Zeiger neu beweisen. Das Talent, das dem badischen Kader angehört, sorgte mit dem dritten Platz bei den süddeutschen U15-Meisterschaften für das herausragende Ergebnis. Das Turnier in Pforzheim wird für ihn eine Standortbestimmung sein. Hoffnungsvoll schauen auch weitere Talente nach Pforzheim. Simon Haß zum Beispiel, der in der abgelaufenen Saison schon aufhorchen ließ, und Timo Kessler. Vielleicht rückt auch Lukas Wildpreth wieder in den Focus.

Neben Zeiger konnten sich auch Timo Kessler und Lea Koch nach guten Platzierungen bei den Badischen Meisterschaften für die süddeutschen Meisterschaften qualifizieren. Gerade diese drei Sportler suchten immer wieder die sportliche Herausforderung und besuchten Fortbildungslehrgänge und Wettkämpfe in Landau, Viernheim, Fellbach und Sindelfingen, wo sie sich auch gegen internationale Gegner durchsetzen mussten. „Das sind wichtige Komponenten im Leben eines Sportlers, die diesen erst weiterbringen“, sagt Trainer Dieter Burkhard, der ebenso wie Lena Rothgängel die drei Judokas betreut. Auch bei den baden-württembergischen Meisterschaften konnten alle drei überzeugen.

Für die jüngeren Wettkämpfer des JSV Villingen galt es neben den Gürtelprüfungen Wettkampf-Erfahrung zu sammeln. Mit guten Platzierungen kamen sie vom Eichbergturnier in Blumberg, vom Spaghetti-Turnier in Pfaffenweiler und von den Kreis- und Bezirksmeisterschaften zurück. Lukas Fieser wurde Erster auf südbadischer Ebene. Auch Micha Singler, Timo Obergfell, Maximilian Scheuermann landeten auf den Podesten und lassen den Verein positiv in die Zukunft schauen. In der Altersklasse U12 ruhen in dieser Saison die Hoffnungen auf Kai Heinzelmann, Jimmy Singler, Johanna Seilnacht und Tabea Schlegel.

Ein besonderes Wir-Gefühl bei den Athleten vermittelt auch immer die Mannschaftsmeisterschaft. Hier belegte die U15-Mannschaft des Judosportvereins Villingen den 3. Platz in Baden. Die U10-Mannschaft wurde mit dem 5. Platz belohnt.

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