Regionalsport Hochrhein Sven Tarnowski macht Bronze nicht glücklich

Rheinfelder Hochspringer bleibt unter Bestleistung. Deutsche Leichtathletik-Meisterschaft der Junioren in Kandel

Augen zu und durch: Sven Tarnowski vom TV Rheinfelden gewann mit einer übersprungenen Höhe von 2,09 Metern Bronze bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften in Kandel.
Augen zu und durch: Sven Tarnowski vom TV Rheinfelden gewann mit einer übersprungenen Höhe von 2,09 Metern Bronze bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften in Kandel. | Bild: Ralf Görlitz

Hochspringer Sven Tarnowski vom TV Rheinfelden meldete sich bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Kandel wieder zurück auf der nationalen Bühne. Nach seiner Knieoperation und einigen „Aufbau-Sportfesten“ reichte es für den Sieger von 2009 dieses Mal allerdings nur zur Bronzemedaille.

„Das Knie macht keine Probleme mehr“ sagte der Hochspringer vor dem Wettkampf in Kandel. „Allerdings habe ich ein kleines Problem mit einer Bauchmuskelzerrung.“ Bei 2,05 Meter stieg der Südbadener in den Wettkampf ein und schaffte diese Höhe im zweiten Versuch. Danach ließ er gleich im ersten Sprung die 2,09 Meter folgen und schob sich auf den ersten Platz der Rangfolge, da die verbliebenen Konkurrenten diese Höhe erst im zweiten oder dritten Versuch übersprangen.

Doch dann klappte bei 2,13 Meter für den Rheinfelder gar nichts mehr. Die ersten beiden Versuchen hatte er noch knapp gerissen, beim dritten Versuch riss er die Latte klar.

Am Ende reichte es mit 2,09 Meter zum dritten Platz hinter dem Überraschungs-Zweiten Alexander Klintworth aus Wiepenkathen (Niederrhein) mit 2,13 und dem Titelverteidiger Mateusz Przybylko (Bayer Leverkusen/2,16). Damit konnte Tarnowski nicht zufrieden sein, der seine Besthöhe in diesem Jahr von 2,10 Meter steigern wollte.

Als weiterer Athlet aus dem Bezirk Oberrhein war nur noch der Lörracher Michael Schramm im Einsatz, der seit ein paar Jahren für den LAV Tübingen startet. Über 5000 Meter hielt er sich vom Start weg in der Spitzengruppe, übernahm auch zwei Runden lang die Führungsarbeit, wurde aber in den Schlussrunden noch von einigen Konkurrenten überholt. In 14:27,95 Minuten belegte Michael Schramm letztlich den sechsten Platz.

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