Regionalsport Dritte bei Fifa-Awards: Hochrhein Kickerin Behringer räumt gewisse Enttäuschung ein

SÜDKURIER-Interview mit der Ex-Nationalspielerin aus Wieden (Kreis Lörrach) nach der Fifa-Gala in Zürich. Die 31-jährige Spielführerin des amtierenden Deutschen Meisters FC Bayern München wurde trotz Goldmedaille und Torschützenkönigin beim Olympischen Frauenfußballturnier in Rio nur Dritte bei der Wahl zur Weltfußballerin 2016.

Melanie, wie bewerten Sie als Olympiasiegerin von Rio und Olympia-Torschützenkönigin die Platzierungen der Fifa Awards 2016?

Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich nicht enttäuscht gewesen bin. Betrachtet man das komplette Jahr 2016 und sieht, wer welche Erfolge vorzuweisen hat, dann war das Ergebnis mit Platz drei für mich schon sehr überraschend. Trotz alledem sind die erfolgreiche Titelverteidigerin Carli Lloyd und Marta aus Brasilien zwei überragende Spielerinnen, die ich sehr schätze.

Hatten Sie bei der Gala in Zürich näheren Kontakt zu anderen Prominenten?

Ich habe mich mit einigen Fußballern unterhalten können und das war wirklich schön für mich. Mit Toni Kroos konnte ich mich auch kurz unterhalten. Er ist sehr nett und bodenständig.

Wer hat Sie nach Zürich begleitet?

Meine Familie und einige Freunde sind dabei gewesen.

Welche besonderen Eindrücke haben Sie bei den Fifa Awards gewonnen?

Es war auf jeden Fall ein tolles Ereignis für mich. Ich war ja das erste Mal bei den Fifa-Awards dabei und es hat mir sehr gut gefallen. Die Atmosphäre war jedenfalls sehr entspannt und locker.

Zum Rückrundenstart geht‘s am 19. Februar zum SC Freiburg. Ist das für Sie noch immer ein besonderes Spiel?

Auch wenn ich schon einige Jahr weg bin, ist es immer etwas besonders für mich gegen den SC Freiburg zu spielen.

Als amtierender Meister hat der FC Bayern aktuell schon fünf Punkte Rückstand auf Turbine Potsdam. Bleibt das „Triple“ weiter Ihr Saisonziel?

Persönlich bleibt es das auf jeden Fall für mich. Dass es aber sehr schwierig wird, darüber braucht man nicht zu diskutieren. Turbine Potsdam ist in einer super Verfassung und kann sich auf die Bundesliga konzentrieren. In der Champions League müssen wir gegen Frankreichs Tabellenführer Paris St. Germain zwei Mal über unser hinaus wachsen. Ich freue mich aber sehr auf die anstehenden spannenden Spiele.

Fragen: Matthias Scheibengruber

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