Handball Zeit für Revanche für HSG Konstanz II

Konstanzer Zweitliga-Reserve tritt erneut gegen Blaustein an. Nach der Hinspielniederlage vor einer Woche gibt es da noch eine offene Rechnung für das Perspektivteam

Handball, Oberliga Baden-Württemberg: HSG Konstanz II – TSV Blaustein (Freitag, 20 Uhr, Schänzlehalle). – Der Spielplan in der Baden-Württemberg Oberliga lässt die Wege der HSG Konstanz II und des TSV Blaustein gleich ein weiteres Mal zum Jahresbeginn kreuzen. Das Perspektivteam hatte vergangenes Wochenende nach einer schlechten ersten Halbzeit in Blaustein alle Chancen verspielt, Pluspunkte aus dem Alb-Donau-Kreis mit an den Bodensee zu nehmen. Nun ergibt sich am Freitag die Chance zur Wiedergutmachung für die junge Mannschaft der Trainer Gabor Soos und Rüdiger Both.

Zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten prägten die Partie in Blaustein. Bekam das Perspektivteam in der ersten Halbzeit kein Bein auf den Boden und lag deshalb bis zur Halbzeitpause mit acht Toren zurück, zeigte die Mannschaft in der zweiten Spielhälfte ein völlig anderes Gesicht und dominierte ihrerseits den Gegner. Laut Trainer Gabor Soos gilt es nun am Freitagabend, an die Leistung der zweiten 30 Minuten in Blaustein anzuknüpfen. „Leider konnten wir unser Leistungsvermögen erst spät abrufen und haben deshalb wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt liegengelassen. Wir werden versuchen, dies in den nächsten zwei aufeinanderfolgenden Heimspielen besser zu machen“.

Ein Blick auf die Tabelle zeigt, wie eng es unten zugeht. Mit zwei Siegen kann ein entscheidender Schritt nach vorne gemacht werden. Auf der anderen Seite kann der Gegner vom kommenden Wochenende völlig entspannt an den Bodensee reisen, liegt Blaustein als Aufsteiger doch über dem vorgegebenen Soll in der laufenden Runde. Schon sieben Punkte Vorsprung haben die Gäste auf den ersten Abstiegsplatz in der Tabelle. Konstanz hingegen ist nun auf jeden Punkt angewiesen und hofft gerade in den so wichtigen Heimspielen durch Erfolgserlebnisse wieder das Selbstvertrauen in die eigene Leistung zu gewinnen. Umso wichtiger ist deshalb für die Konstanzer Mannschaft die Rückkehr des einen oder anderen Langzeitverletzten, um für die entsprechende Entlastung der verbleibenden Leistungsträger zu sorgen.

Auf Nachfrage bezüglich dieser Situation äußert sich Trainer Rüdiger Both zurückhaltend: „Noch ist völlig offen, ob am Freitag wiedergenesene Spieler in den Kader zurückkehren werden. Wir haben aber auch mit den übrig gebliebenen Spielern genügend Potenzial, gerade in den Heimspielen gegen jeden Gegner zu bestehen. Ich gehe am Freitagabend von einer engen und umkämpften Partie aus“. (msc)

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