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Regionalsport SeeWest Südbaden-Derby in der Schänzlehalle

HSG Konstanz empfängt SG Köndringen-Teningen. Hinspiel brachte Eblen-Team viel Rückenwind.

HSG Konstanz – SG Köndringen-Teningen (Samstag, 20 Uhr, Schänzlehalle). – Der 29:23-Erfolg im südbadischen Derby bei der SG Köndringen-Teningen bildete Anfang September den Auftakt in ein sportlich äußerst erfolgreiches zweites Halbjahr 2015 für die HSG Konstanz. Im Rückspiel am Samstag wollen die Konstanzer Handballer das Derby nutzen, um durchzustarten und dem im Jahr 2015 mit zuletzt elf Begegnungen ohne Niederlage gelegten Grundstein im Frühling des Jahres 2016 den Triumph folgen zu lassen: Meisterschaft und Aufstieg lautet das Ziel, zu welchem sich die Truppe um Mannschaftskapitän Fabian Schlaich und die Vereinsführung deutlich bekennen.

„Mit dem südbadischen Derby in die Runde zu starten und dann dieser eigentlich zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefährdete Sieg – das Hinspiel in Teningen war mit Blick auf die Saison schon eine Art Initialzündung für uns. Ab diesem Zeitpunkt wussten wir, dass wir gut drauf sind, das hat uns schon gewaltig Schub und Selbstvertrauen gegeben“, lässt Chef-Coach Daniel Eblen die Begegnung nochmals gerne Revue passieren. „Und nachdem wir uns für diesen zweiten Saisonabschnitt vorgenommen haben, genau dort weiter zu machen, wo wir vor Weihnachten aufgehört haben, wär's natürlich schön, wenn wir auch den zweiten Vergleich gegen die SG Köndringen-Teningen für uns entscheiden könnten!“

Sich seiner Sache vor Abpfiff eines Vergleichs sicher sein – davon ist Daniel Eblen felsenfest überzeugt – kann man in der Spielzeit 2015/16 keinesfalls, auch wenn der Gegner deutlich hinter den Konstanzern rangiert, zwölf Punkte Rückstand auf den Tabellenführer hat und in dieser Saison alles andere als konstant auftritt. „Ich habe mir die beiden letzten Partien der SG Köndringen-Teningen, den 31:30-Sieg zuhause gegen Hochdorf und die 24:26-Niederlage in Großsachsen, nochmals angesehen und bin einmal mehr zum Schluss gekommen, dass die Liga diese Runde dermaßen stark und ausgeglichen besetzt ist, dass bereits ein schwächerer Tag in eine Niederlage münden kann“, sagt Eblen. Er versucht sich an einer Erklärung, warum die Gäste trotz einer positiven Tordifferenz nach jeder Niederlage Richtung Tabellenkeller blicken und jede Partie angehen, als sei sie das Endspiel um den Klassenverbleib.

„Nach meiner Einschätzung werden sie wohl mit einem 3:2:1-Grundmuster in der Deckung gegen uns agieren, um möglichst früh Druck auf unseren Rückraum aufzubauen“, geht Daniel Eblen von der Notwendigkeit erhöhter Laufbereitschaft seiner Mannschaft aus, um mit einem zweiten Mann am Kreis die Gästeabwehr auszuhebeln. „Aber auch darauf gibt's wieder die unterschiedlichsten Antworten, das kann man nicht alles trainieren, da muss in der entsprechenden Situation schnell die richtige Entscheidung getroffen werden“, setzt Eblen auf maximale Variabilität seiner Akteure.

Zudem weist er auf den Lerneffekt hin, welchen nach dem Hinspiel beide Teams bis zum erneuten Vergleich durchlaufen. „Es ist schon davon auszugehen, dass sich Ole Andersen das Video unseres ersten Aufeinandertreffens genauso ansieht, wie ich das tue, um Fehler, die in der ersten Begegnung noch passiert sind, im zweiten Aufeinandertreffen zu vermeiden“, sagt er. Eblen würde für einmal zwar gerne ohne den üblichen Nervenkitzel am Konstanzer Schänzle auskommen, der HSG-Trainer vermutet aber doch eher eine dieser äußerst intensiv geführten Partien gegen den langjährigen Rivalen.

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