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Richtungsweisendes Duell für A-Jugend der HSG Konstanz

Die A-Jugend der HSG Konstanz empfängt am Samstag in der Nachwuchs-Bundesliga den Tabellennachbarn TV Bittenfeld.

Handball, A-Jugend-Bundesliga: HSG Konstanz – TV Bittenfeld (Samstag, 18 Uhr, Schänzlehalle). – Richtig Blut geleckt und Fahrt aufgenommen hat zuletzt die A-Jugend der HSG Konstanz mit drei Siegen in den letzten vier Spielen im Kampf um Platz sechs und die direkte Bundesliga-Qualifikation für die kommende Saison. Gerade rechtzeitig für ein richtungsweisendes Duell mit dem unmittelbaren Tabellennachbarn TV Bittenfled am Samstag, 18 Uhr, in der Schänzlehalle.

Nur durch einen Punkt sind der Zweitliga- und Erstliga-Nachwuchs getrennt, wobei die Schwaben auch schon ein Spiel mehr ausgetragen haben. Der Sieger des direkten Aufeinandertreffens, dem ersten Kräftemessen in der aktuellen Spielzeit und das erste von zwei Spielen innerhalb von nur zwei Wochen gegeneinander, macht im breiten, sehr umkämpften Bundesliga-Mittelfeld einen großen Schritt in Richtung des gesteckten Saisonziels. HSG-Trainer Christian Korb sagt: „Wir haben nur noch Endspiele und kein Gegner ist zu keiner Zeit zu unterschätzen. Die Südstaffel der Jugend-Bundesliga ist die ausgeglichenste.“

Der TV Bittenfeld reist mit dem Rückenwind eines 41:25-Kantersiegs gegen das punktlose Tabellenschlusslicht Flein-Horkeim an, doch Korb traut seinen Talenten den nächsten Husarenstreich zu. „Der Kader ist breit und sehr ausgeglichen. Bittenfeld kassiert wenige Gegentore und steht ganz gut in der Abwehr“, weiß er und erklärt seine Zuversicht: „Wir denken, wir haben die Grippewelle überstanden. Diese Woche konnten wir weitgehend komplett trainieren und uns gut auf ein intensives Spiel einstellen. Das Team bestätigt nun sein Können auch unter widrigen Umständen und holt auf, was den positiven Ausgang von kniffligen Situationen betrifft.“

Korb fordert noch mehr gesunde Aggressivität und Wachsamkeit im Zweikampf von seinen Akteuren ein. „Meist geht in der Bundesliga alles sehr fair zu“, erklärt er, „aber es fällt auf, dass die Gegner verstärkt auf aggressives Pressing umstellen und unsere Spieler mit aller Gewalt stoppen. Nicht alle Trainer haben hier ihre Schützlinge oder sich selbst im Griff und nicht jedes Schiedsrichtergespann ist in der Lage, hier sofort erfolgreich Grenzen zu setzen.“ Trotzdem weiß er von einer nach der jüngsten Erfolgsserie naturgemäß sehr guten Stimmung innerhalb der Mannschaft zu berichten: „Wir wollten im Mittelfeld mitmischen und das tun wir. Uns ist bewusst, dass wir ein hohes und schwer zu erreichendes Ziel haben. Aber es ist erreichbar.“ (joa)

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