Handball Letztes Heimspiel der Saison für SV Allensbach

Der SV Allensbach bestreitet am Samstag, 19.30 Uhr, sein letztes Heimspiel gegen das Drittliga-Schlusslicht HSG TB/TG 88 Pforzheim und verabschiedet dabei Torhüterin Steffi Neumann und Rückraumspielerin Steffi Hotz.

Frauenhandball, 3. Liga: SV Allensbach – HSG TB/TG 88 Pforzheim (Samstag, 19.30 Uhr, Riesenberghalle). – Nach dem 29:29-Remis gegen Gröbenzell beim Superball in der Konstanzer Schänzlehalle sind die Drittliga-Handballerinnen des SV Allensbach am Samstag wieder in vertrauter Umgebung im Einsatz: Zum letzten Heimspiel der Saison kommt Pforzheim.

Die Partie des Tabellenvierten gegen das Schlusslicht mit gerade einmal sechs Punkten auf dem Konto ist kein Spitzenspiel wie zuletzt die Partie gegen den Tabellenzweiten aus Bayern. Doch zum einen solle man sich laut SVA-Trainer Claus Ammann nicht von der Platzierung der HSG täuschen lassen: „Sie haben uns im Hinspiel lange unter Druck gehalten, erst in der Schlussphase konnten wir die Partie für uns entscheiden. Pforzheim hat durchaus eine gute Spielanlage.“ Zum anderen verleihen die Rahmenbedingungen dieser Partie einen besonderen Stellenwert.

So ist es nicht nur das letzte Heimspiel einer turbulenten Saison für den SV Allensbach, sondern gleichzeitig auch die Verabschiedung zweier Spielerinnen, welche das letzte Mal auf dem Parkett der Riesenberghalle auflaufen werden. Die beiden Steffis des SVA, Torhüterin Steffi Neumann und Torjägerin Steffi Hotz, verabschieden sich nach langjährigem Einsatz. Neumann war seit fünf Jahren für den SVA ein starker Rückhalt zwischen den Pfosten, Hotz trug bereits seit der Saison 2009/10 das Trikot der Allensbacherinnen. In dieser Saison belegt sie mit 61 verwandelten Siebenmetern Platz drei der Ligastatistik und kommt auf 112 Treffer insgesamt. Da ist es für Trainer Ammann selbstverständlich, dass dieses Spiel eine „krönende Verabschiedung“ für die verdienten Spielerinnen werden soll. „Wir werden den beiden einen ehrenwerten Abschied gönnen. Ich hoffe, dass unsere Leistung einen Glanz abwirft, der als eine gute Erinnerung im Gedächtnis bleibt“, sagt Ammann. Dementsprechend solle sich seine Mannschaft von ihrer besten Seite zeigen.

„Wir müssen also diszipliniert an die Sache rangehen. Wir wollen unseren Tempohandball spielen, dabei aber die richtige Mischung in Anbetracht unserer Kadergröße finden“, gibt Ammann die Marschroute vor. Die angeschlagenen Sarah Rothmund und Anna Mayer werden in den letzten beiden Spielen geschont und fehlen neben den verletzten Selin Gaus und Lucy Dzialoszynski. Auch wenn in der Tabelle nach oben hin wohl nicht mehr viel möglich ist, haben Trainer Claus Ammann und Sportvorstand Peter Liebl klargestellt, dass der SVA das Saisonende positiv gestallten möchte. Mit der Verabschiedung der beiden Steffis, einem bunten Rahmenprogramm mit dem Auftritt des Kunstrad-Duos Verena Müller und Dennis Auer sowie einer großen Tombola – und am liebsten natürlich einem Sieg beim letzten Auftritt vor eigenem Publikum.

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