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Gabor Soos fordert eine Trotzreaktion bei der HSG Konstanz II

Die HSG Konstanz II trifft im Kampf gegen den Abstieg aus der Oberliga auf den starken Aufsteiger TSV Weinsberg.

Handball, Oberliga: HSG Konstanz II – TSV Weinsberg (Samstag, 20 Uhr, Schänzlehalle). – Der Spielplan der Baden-Württemberg-Oberliga gewährt der HSG Konstanz II keine Pause im Abstiegskampf. Die vergangenen Wochen glichen einer Achterbahnfahrt: Erhoffte Erfolge gegen direkte Konkurrenten um den Klassenverbleib konnten nicht realisiert werden, während gegen Aufstiegskandidaten gepunktet wurde. Auch für die im letzten Auswärtsspiel äußerst unglücklich erlittene Niederlage in Sandweier bleibt nur wenig Zeit zur Aufarbeitung. Am Wochenende ist mit Aufsteiger TSV Weinberg ein sehr unangenehmer und stark einzuschätzender Gegner zu Gast am Bodensee.

Die Mannschaft von Trainer Markus Kübler nimmt als bester Aufsteiger mit einem positiven Punkteverhältnis Position fünf in der Tabelle ein. Zwar wurde das letzte Spiel verloren, dies war aber die Auswärtsbegegnung beim unangefochtenen Tabellenführer Kornwestheim. Über die Stärken des Aufsteigers aus dem Landkreis Heilbronn konnte sich das Konstanzer Perspektivteam schon in der Vorrunde bei der 27:32-Niederlage ein Bild machen.

HSG-Trainer Gabor Soos hofft deshalb auf eine Trotzreaktion. „Wir haben das Glück in den letzten Spielen leider nicht auf unserer Seite gehabt. Die meisten engen Spiele kippten zugunsten der Gegner. Ich glaube fest daran, dass sich dies auch wieder ändert. Die Mannschaft ist hungrig und kann trotz vieler Ausfälle gegen alle Mannschaften der Liga mithalten. Gerade in der Schänzlehalle kann alles passieren und deshalb stehen wir gegen Weinsberg auch nicht auf verlorenem Posten“, sagt er. In den zurückliegenden Spielen war die Abwehr im HSG-Spiel nicht immer ganz sattelfest, im letzten Spiel in Sandweier zeigte sich die Mannschaft aber stark verbessert.

Die Trainer Soos und Rüdiger Both werden auf jeden Fall versuchen, einen schlagkräftigen Kader zusammenzustellen, um den Zuschauern ein attraktives Handballspiel zu bieten. Während die Gäste unbekümmert aufspielen können, lastet der Druck auf der HSG Konstanz II. Das Team hat aber schon oft genug bewiesen, solche Situationen meistern zu können. (msc)

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