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Fußball Doppelter Auswärtseinsatz für Fußball-Verbandsligisten

Rielasingen-Arlen kämpft in Lahr um Platz fünf, SC Pfullendorf ist zu Gast beim Tabellenneunten

Fußball, Verbandsliga: SC Lahr – 1. FC Rielasingen-Arlen (Samstag, 15.30 Uhr, Stadion Dammenmühle). – Der SC Lahr und der 1. FC Rielasingen-Arlen sind beide mehr oder weniger in gesicherten Bereichen der Tabelle. Der SC Lahr mehr, weil er mit 43 Punkten in absoluter Sicherheit ist, die Hegauer etwas weniger, aber bei einem Spiel mehr, 40 Punkten und elf Zählern Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz sollte nichts mehr passieren in Sachen Klassenerhalt. So kann dieses Spiel auch unter der Überschrift „Kampf um Platz fünf“ stehen. Für die Hegauer bedeutet es auch den Auftakt von vier Partien innerhalb von neun Tagen. Dabei überstrahlt natürlich das Pokal-Halbfinale gegen den Bahlinger SC am kommenden Mittwoch die Partie in Lahr, bei der die Gäste aber auch die zuletzt gezeigte Form unterstreichen möchten. Zuletzt gegen Neustadt kamen länger verletzte Spieler wie Rene Greuter und Robin Niedhardt zu Einsätzen in der Anfangsformation. Trainer Jürgen Rittenauer wird noch die letzten Traininigseinheiten abwarten, um eventuell angeschlagene Spieler hinsichtlich des Pokalspiels schonen zu können. Ansonsten werden die Hegauer versuchen, auch in Lahr die gute Form zu unterstreichen und im Spielfluss zu bleiben.

Der SC Lahr hat im Stadion Dammenmühle weniger Punkte geholt (19) als auf fremden Plätzen (24), aber der Verein konnte auch im zweiten Fusions- und Verbandsligajahr wieder starke Akzente setzen. Bereits im Hinspiel boten beide Mannschaften gute Unterhaltung, auch wenn es für den SC Lahr (59:59 Tore) eher untypisch 0:0 endete. Die Leistungsträger Hakan Ilhan und Martin Weschle sowie der lange verletzte Torjäger Janosch Bologna haben bei den Schwarzwäldern verlängert. Der Kapitän Sascha Ruf hingegen wechselt zum Offenburger FV. (te)

FC Bad Dürrheim – SC Pfullendorf (Samstag, 15.30 Uhr). – Sechs Spieltage vor Saisonende kämpft der SC Pfullendorf ums sportliche Überleben in der Verbandsliga. Um sich an den letzten Strohhalm klammern zu dürfen, müssen die Rot-Weißen am Samstag beim fast schon geretteten FC Bad Dürrheim dreifach punkten. Wegen der Winternachwehen wurde die Partie auf den Kunstrasenplatz verlegt. In sieben Spielen nach der Winterpause musste sich die Konrad-Elf nur zweimal geschlagen geben, gewann aber auch nur das Spiel in Endingen. Punkteteilungen wie zuletzt in Kuppenheim oder zuhause gegen Stadelhofen (beide 1:1) bringen die Linzgauer nicht weiter. Da auch die Konkurrenz regelmäßig punktet, hat der SCP trotz des vermeintlich einfachen Restprogramms die schlechtesten Karten. Der Abstieg von Solvay Freiburg ist mittlerweile besiegelt, der des FC Waldkirch so gut wie. Gesucht werden zwei weitere Absteiger in die Landesliga. „Die Jungs gehen selbstkritisch mit der Situation um“, stellt Marco Konrad fest. „Ich sehe im Training und in den Spielen nach wie vor eine jungen Mannschaft, die mit Charakter an die kommenden Aufgaben rangeht. Das Quäntchen Glück fehlt leider in den letzten Wochen, das müssen wir uns wieder hart erarbeiten.“

Beinahe unbekümmert auftreten darf dagegen den FC Bad Dürrheim, der ebenfalls lange abstiegsbedroht war. FC-Trainer Reiner Scheu war Mitte der Neunziger selbst drei Jahre Cheftrainer im Tiefental, holte die letzte Verbandsligameisterschaft 1995 und coachte den SCP zwei Jahre erfolgreich in der Oberliga. Personell geht es seinem Ex-Club weiter eng zu. Alessandro Sautter ist noch ein Spiel gesperrt. Heiko Behr, Pierre Berger fallen mit Knieverletzungen aus. Bei Julius Frank wurde ein Kreuzbandriss diagnostiziert, auch Benjamin Mayer hat mit den Nachwirkungen der gleichen Verletzung zu kämpfen. Patrick Arndt musste zuletzt mit Sprunggelenksprobleme aussetzen. Nach abgebrummter Gelb-Rot-Sperre kehrt dagegen Jonas Vogler wohl direkt in die Startformation zurück. (stl)

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