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Regionalsport SeeWest Baur: „Ein richtig positiver Tag“

Handball-Weltmeister Markus Baur war zusammen mit Bürgermeister Manfred Härle Schirmherr der Typisierungs-Aktion in Salem für den an Leukämie erkrankten Zweijährigen Lucas. Rund 7200 Personen wurde dabei Blut abgenommen, um Spender für eine mögliche Knochenmarkspende zu finden.

Markus Baur.
Markus Baur. | Bild: Bild: Schober

Der SÜDKURIER unterhielt sich nach der Aktion mit Baur.

Herr Baur, wie lautet Ihr Fazit nach der Typisierungs-Aktion?

Ich habe ja im Vorfeld gesagt, dass meine Traumzahl an Spendern 5000 wäre. Und jetzt waren es 7200. Unglaublich, ich bin aus dem Staunen gar nicht mehr herausgekommen.

Beschreiben Sie mal die Stimmung.

Das war unglaublich, richtig positiv. Bei manchen Spendern gab es auch mal lange Wartezeiten, doch die haben das ganz locker hingenommen. Ganz toll fand ich, dass alle Schichten mitgemacht habe; es waren auch sehr viele junge Leute da. Und sogar Narren, die verkleidet kamen. Erstaunlich fand ich auch, dass die Teilnehmer nicht nur aus der Salemer Nachbarschaft kamen, sondern ganz viele aus dem weiteren Umkreis. Und besonders schön war natürlich auch die Solidarität der vielen Sportvereine aus der Region. Das war ein richtig positiver Tag.

Wie lange dauert es, bis man weiß, ob es auch ein positiver Tag für den kleinen Lucas war?

Bis man einen möglichen Spender gefunden hat, kann das rund vier Wochen dauern. Ich drück' dem Lucas auf alle Fälle beide Daumen, dass da ein Treffer dabei war.

Fragen: Markus Waibel

Mehr zur Aktion auf Seite 8

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