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Allensbacher Auftakt gegen Aufsteiger

Der SV Allensbach startet mit einem Heimspiel ins neue Jahr. Am Samstag ist der Tabellenzehnte Birkenau zu Gast am Riesenberg

Frauenhandball, 3. Liga: SV Allensbach – TSV Birkenau (Samstag, 19.30 Uhr, Riesenberghalle). – Nach der kurzen Pause in der 3. Liga meldet sich der SV Allensbach zurück. In der Riesenberghalle bestreitet der Spitzenreiter am Samstag sein erstes Heimspiel im neuen Jahr gegen den Aufsteiger TSV Birkenau.

Als Erstplatzierter hatte die Mannschaft vom Bodensee nach dem gelungenen 38:26-Heimsieg gegen den TSV Kandel den Jahreswechsel verbracht und ist auch im neuen Jahr darauf bedacht, den Platz an der Sonne zu behalten. „Gegen den TSV Kandel haben wir wirklich ein gutes Spiel gemacht. Ich wünsche mir, dass wir das in der Rückrunde fortsetzen können“, so SVA-Trainer Claus Ammann.

Dem Wunsch nach einem gelungenen Start in die Rückrunde könnte jedoch die derzeitige personelle Situation in Allensbach im Wege stehen. So fallen Sarah Rothmund und Chiara Baur im Spiel gegen Birkenau sicher aus. Hinzu kommt, dass der Einsatz von Denise Lizureck und der im Tor zuletzt stark aufspielenden Nathalie Wörner fraglich ist. Doch trotz dieser Ausfälle will Ammann nicht den Mut verlieren, und denkt positiv: „Wir fangen das wieder auf, wir haben das auch so schon hinbekommen“.

Ein Grund für die entspannte Haltung könnte sein, dass die Allensbacherinnen am heimischen Riesenberg auftreten werden. In ihrer Halle wurden sie bisher nur zum Heimauftakt von Möglingen geschlagen, ansonsten hatten die Allensbacherinnen zuhause immer Grund zum Jubeln. Und sollte Nathalie Wörner wirklich ausfallen, hat Ammann mit Steffi Neumann und Stephanie Lukau Alternativen auf der Torhüterposition, die sich sehen lassen können. Zudem kommt mit Birkenau kein absolutes Topteam an den Bodensee, sondern der Tabellenzehnte, den der SV Allensbach im ersten Spiel der Saison bereits mit 33:29 geschlagen hat.

Für Claus Ammann ist dies jedoch kein Grund, das Spiel gegen die abstiegsgefährdeten Spielerinnen aus Birkenau auf die leichte Schulter zu nehmen: „Birkenau deckt gerne offensiv, pflegt ein sehr offensives Abwehrsystem. Sie sind auch sehr bissig und verstehen Handball als Kontaktsport“, beschreibt Ammann den kommenden Gegner. „Wir brauchen die entsprechende Ruhe, um darauf zu reagieren. Birkenau ist in der Liga angekommen und wird gegen uns gewinnen wollen“, so Ammann.

Damit seine Spielerinnen nach der – wenn auch nur kurzen – Pause wieder warm wurden, ist seit dem 2. Januar wieder Trainingsbetrieb beim SVA. In einem Trainingsspiel gegen St. Gallen wurden die Allensbacherinnen auch wieder unter Wettkampfbedingungen gefordert, um zurück in den Spielrhythmus zu finden, sodass Trainer Ammann sehen konnte, wo die Mannschaft im Moment steht. „Wir haben uns gut vorbereitet“, sagt Ammann zuversichtlich.

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