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Friedrichshafen Wucherer: "Da kommt viel Qualität"

VfB Friedrichshafen will Rang vier behalten. Der TSV Eschach kommt mit fünf Siegen im Gepäck.

Fußball-Landesliga: VfB Friedrichshafen – TSV Eschach (heute, 15.30 Uhr, Zeppelinstadion). – Noch drei Partien sind zu spielen, dann ist die Saison auch schon wieder zu Ende. Und weil sowohl Gastgeber VfB Friedrichshafen als auch Neuling Eschach jenseits von Gut und Böse stehen, gehört die Partie heute Nachmittag eigentlich in die Kategorie „Spiel um die Goldene Ananas“. Eigentlich. Wenn da nicht das Prestige wäre, und die Aussicht auf Rang vier in der Landesliga, die am Ende einer kräftezehrenden Punkterunde nochmal alle Kräfte mobilisieren soll. Den Rang vier hat derzeit der VfB Friedrichshafen inne, die beste Mannschaft aus dem Bezirk Bodensee. Ihn hat die Mannschaft von Christian Wucherer vergangenes Wochenende in Uttenweiler erobert. Und will ihn auch nach der Partie gegen den Herausforderer noch innehaben.

„Eschach ist aber ein anderes Kaliber als Uttenweiler“, weiß der Friedrichshafener Trainer um die gestiegenen Anforderungen an seine Elf. Mit fünf Siegen im Gepäck käme die Mannschaft „mit viel Selbstbewusstsein um die Ecke“ (Wucherer). Trainerkollege Jens Rädel habe beim Aufsteiger einen „extrem guten Job“ gemacht, lobt Wuchere, mit einer jungen, willigen Truppe, die von der „ersten bis zur 95. Minute Gas gebe. Und einer läuferischen Bereitschaft, die in der Liga einmalig sei. „Da kommt viel Qualität“, sagt Wucherer, den die Erfolgsstory der Ravensburger Vorstädter schon auch beeindruckt.

Vor allem ihr Sturm. Benedikt Böning, Patrick Kapellen und Florian Locher gehören zum Besten, was die Liga zu bieten hat. Weiler ist nur wegen Dauertreffer Kevin Bentele auf Eschacher Höhe. Ehingen spielt in einer eigenen Liga. Auch wenn Patrick Kapellen verletzt ist, Eschach bleibt ein äußerst gefährlicher Gegner. Und der hat zuletzt auch noch seine Achillesferse, die Abwehr, stabilisiert. „Fünf Gegentore in sechs Partien, sie haben dazu gelernt“, sagt Christian Wucher, der dennoch „die drei Punkte im Zeppelinstadion behalten will. Trotz der wenig guten Voraussetzungen.

Zwar kommt auch Eschach nicht in stärkster Formation. Aber so gebeutelt wie der VfB Friedrichshafen derzeit ist der TSV nicht. „Ich habe gerade mal zwölf Mann, inklusive Ersatztorwart.“ Daniel Di Leo etwa hat sich gestern einer Operation unterzogen. Das Häuflein Aufrechter ist überschaubar, und muss dazu noch auf die gerne gesehenen Dienste der Verbandssstaffel-A-Junioren verzichten. „Die stehen im Abstiegskampf“, setzt Wucherer deshalb auf Spieler aus der zweiten Mannschaft. Und darauf, dass sich alle in der jungen Mannschaft, mit allem, was sie haben, „dagegenstemmen“. Denn: „Egal, was Eschach auch für eine großartige Saison gespielt hat. Wir werden freiwillig den vierten Platz nicht räumen“, und mit viel Freude in diese Partie gehen, weil „Derbys immer wunderbar“ sind. Auch am drittletzten Spieltag, an dem es eigentlich „nur“ darum geht, wer am Ende Vierter wird.

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