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Volleyball Warme Stiefel statt Turnschuhe beim VfB Friedrichshafen

Ungewöhnliche Trainingseinheit beim Volleyball-Bundesligisten VfB Friedrichshafen. Das Duell beim TV Bühl am Samstagabend aber wird kein Winterspaziergang werden.

Volleyball-Bundesliga: TV Ingersoll Bühl – VfB Friedrichshafen (heute, 20 Uhr). – (gek) Trainer Vital Heynen hat in der Vorbereitung auf das dreizehnte Spiel in der Bundesliga auf ungewöhnliche Trainingseinheiten beim VfB Friedrichshafen gesetzt. Am Samstag kehrt der Coach dann aber wieder zu gewohnten Abläufen zurück, um im Baden-Württemberg-Derby den zwölften Bundesligasieg der Saison einzufahren.

Trainingseinheiten von VfB-Trainer Vital Heynen entsprechen nicht immer dem, was man gemeinhin als „08 15“ bezeichnen würde. Der Belgier baut schon gern einmal das Mobiliar in der Halle in seine Aufwärmübungen ein, oder er hängt eine Stoffmauer statt des Netzes zwischen die beiden Mannschaftsteile. In dieser Woche hat er die Spieler in Stiefeln und dicker Jacke zum Training gebeten, und statt Ball und Kraft Winterspaziergang und Kaffeekränzchen aufs Programm geschrieben. „Wir haben in den vergangenen Tagen viel gespielt und gut und hart trainiert“, erklärt Heynen seinen Ausflug. „Ein paar Blessuren gibt’s auch, da habe ich einfach darauf gesetzt, dass die Jungs etwas an der frischen Luft machen – und das am besten zusammen.“

Die Blessuren sind nicht besorgniserregend und für das Spiel heute beim TV Ingersoll Bühl alle auskuriert. Mit voller Mannschaftsstärke fahren die Friedrichshafener zum Ba-Wü-Duell in den Schwarzwald. Elf Siege in Folge haben die Friedrichshafener in der Liga verbucht, und sie sind inzwischen auf dem ersten Platz der Tabelle angelangt – Verfolger Berlin aber hat ein Spiel weniger auf dem Punktekonto.

Zwei Mal hatte es der VfB in dieser Spielzeit bereits mit Bühl zu tun bekommen. Beide Begegnungen entschied die Heynen-Truppe mit 3:0 für sich. Bühl ist Tabellensechster und musste gegen Solingen, die United Volleys und den Meister aus Berlin zuletzt bittere Niederlagen hinnehmen. „Gegen RheinMain haben sie aber gut gespielt und Berlin im dritten Satz lange am Rande eines Satzverlusts gehabt“, sagt Heynen. „Ein Winterspaziergang wird das in Bühl mit Sicherheit nicht.“

Grund zur Sorge hat der Cheftrainer allerdings auch nicht. Vor einer Woche gewannen seine Jungs vor heimischer Kulisse ein packendes und enges Spitzenspiel gegen Düren. Dabei sah Heynen vor allem im Schlussakt der Sätze ein „klares und konzentriertes“ Team, das aber auch „ein wenig Glück“ hatte. „Auf uns warten viele große Aufgaben in drei Wettbewerben im Januar“, sagt Heynen. „Wir dürfen unser Glück gegen Bühl nicht überstrapazieren, vielleicht brauchen wir es noch.“

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