Regionalsport See Ost President's Cup in Long Beach: Julia Sude und Chantal Laboureur sind in WM-Form

Beim erstmals ausgespielten President's Cup in Long Beach in Kalifornien sind die Weltranglisten-Zweiten Chantal Laboureur/Julia Sude (Immenstaad, MTV Stuttgart/VfB Friedrichshafen) im Viertelfinale auf die Weltranglisten-Ersten Larissa Franca Maestrini und Talita da Rocha Antunes getroffen. Im Gegensatz zum Finalsieg beim World-Tour-Turnier im schweizerischen Gstaad vor einer Woche (wir berichteten) unterlag das Duo nach 43 Minuten mit 0:2 (14:21, 16:21) und schloss das Einladungsturnier auf Rang fünf ab.

Beachvolleyball: (tob) Nicht ganz grundlos heißt es Weltspitze – ganz oben in der Weltrangliste entscheiden eben nur Nuancen, wenn zwei Top-Teams aufeinander treffen. Beim erstmals ausgespielten President's Cup in Long Beach in Kalifornien sind die Weltranglisten-Zweiten Chantal Laboureur/Julia Sude (Immenstaad, MTV Stuttgart/VfB Friedrichshafen) im Viertelfinale erneut auf die Weltranglisten-Ersten Larissa Franca Maestrini und Talita da Rocha Antunes getroffen. Im Gegensatz zum Finalsieg beim World-Tour-Turnier im schweizerischen Gstaad vor einer Woche (wir berichteten) unterlag das Duo nach 43 Minuten mit 0:2 (14:21, 16:21) und schloss das Einladungsturnier auf Rang fünf ab.

„Sie haben sehr aggressiv gespielt und verdient gewonnen“, resümiert Julia Sude. „Wir hätten gerne eine Handvoll Dollar mehr mitgenommen, aber die beiden waren einfach das beste Team des Turniers.“ Die Bestätigung dieser Einschätzung folgte wenige Stunden später, die Brasilianerinnen gewannen das Halbfinale gegen das zweite deutsche Team, die Rio-Gold-Gewinnerinnen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst, sowie das Finale gegen die Amerikanerinnen April Ross/Lauren Fendrick, und holten sich in Long Beach eine weitere Goldmedaille.

Der Start ins Turnier in Long Beach nach der langen Anreise und neun Stunden Zeitverschiebung verlief entsprechend holperig. „Wir waren etwas müde, aber das haben wir auch erwartet. Wir sind da im Rahmen unserer WM-Vorbereitung voll im Plan“, erklärt Julia Sude und Chantal Laboureur ergänzt: „Letztendlich haben wir uns erfolgreich durch die Gruppe gefighted.“ Gegen das niederländische Duo Sophie van Gestel/Madelein Meppelink hatten Laboureur/Sude am Donnerstag mit 0:2 (15:21, 18:21) in 41 Minuten knapp verloren, am Nachmittag gegen Kristina May/Taylor Pischke (Kanada) in 36 Minuten 2:0 (21:18, 21:17) gewonnen. Auch das zweite kanadische Team in der Gruppe B, Heather Bansley/Brandie Wilkerson, unterlag ihnen nach 39 Minuten mit 0:2 (16:21, 18:21).

Beeindruckend war die Energie, die die Fans in Long Beach mit an die Courts brachten. „Wenn du um 9 Uhr morgens ein Spiel hast, sitzen die Fans mit Klappstuhl und Sonnenschirm ab 8 Uhr in der ersten Reihe, um sich die besten Plätze zu ergattern“, berichtet Sude. „Und sie kennen alle Namen der Top-Athleten und wussten gleich, dass wir vor einer Woche die Cowbell, also die Kuhglocke in Gstaad, gewonnen haben.“ Die Atmosphäre in Long Beach liegt den beiden am Herzen, nicht zuletzt dadurch, weil sie dort im vergangenen Jahr Bronze gewonnen hatten. Ja, die Stimmung ist gut im Lager des Beachvolleyball-Teams vom Bodensee, das kurz vor dem ersten Saisonhöhepunkt mit der WM in Wien (26. Juli bis 6. August) steht.

Der Samstag wurde mit leichtem Training, Physiotherapie und, ganz wichtig bei der Turnier-Hatz rund um dem Globus, mit Wäsche waschen verbracht. Sonntag ist Flugtag bei Laboureur/Sude, wie zumeist, wenn die World Tour den Kalender bestimmt. Vergangenen Sonntag jetteten sie von Gstaad nach Long Beach, diesen Sonntag ging es von Los Angeles nach Warschau. In der kommenden Woche findet im polnischen Olszytn ein Vier-Sterne-Turnier des Weltverbandes statt, die Generalprobe für die WM.

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