Heimenkirch alleiniger Spitzenreiter

Souverän mit 3:0 inLeutkirch gewonnenKressbronn muss in Kisslegg 2:2 quittierenTorreicher Spieltag der Fußball-Bezirksliga

Fußball-Bezirksliga: TSV Berg II – SV Mochenwangen 2:1 (2:1). – Tore: 1:0 (2.) Welsch, 1:1 (9.) Müller, 2:1 (45./Strafstoß) Stocker. – Besondere Vorkommnisse: (67.) Gelb-Rot für Wilfried Hartmann (TSV II). – Schiedsrichter: Kohn (Schelklingen-Hausen). – Zuschauer: 200.

Trotz 20-minütiger Unterzahl bezwang die zweite Mannschaft des TSV Berg in einer kampfbetonten Begegnung gestern Abend den SV Mochenwangen nicht unverdient mit 2:1 (2:1). Mit der besseren Spielanlage im ersten Durchgang und einer nicht unverdienten Halbzeitführung, blieben die Gäste trotz Überzahl zu ungefährlich, um den Ausgleich zu erzielen. (jkm)

SG Argental – SC Unterzeil-Reichenhofen 5:1 (3:0). – Tore: 1:0 (14.) D. Zamarco, 2:0 (26.) Glaser, 3:0 (44.) Späth, 4:0 (54.) Späth, 5:0 (62.) Glaser, 5:1 (75.) Dreher. – Rot: Prinz (SGA, 32. Minute, Notbremse). – Schiedsrichter: M. Kempter (Sauldorf). – Zuschauer: 130.

Argental startete mit großer Spielfreude in die Partie, hatte dicke Einschussmöglichkeiten, die die Hausherren zunächst fahrlässig liegen ließen. Nach einem Eckball zappelte der Ball endlich im Netz. Daniele Zamarco hatte den Ball von der Strafraumgrenze direkt genommen und zum 1:0 getroffen. Argental blieb am Drücker, ließ die Gäste kaum zur Entfaltung kommen. Als Flo Hirscher auf und davon ging, verwandelte Dominik Glaser die Hereingabe zum 2:0. Dann eine Schrecksekunde für die Laimnauer. Abwehrstratege Alexander Prinz musste nach einer Notbremse mit Rot vom Feld, Schiedsrichter Kempter hatte keine Sekunde gezögert. Wer glaubte, Unterzeil-Reichenhofen käme nun besser in die Partie, sah sich getäuscht. Die SGA bestimmte auch zu zehnt das Spiel. Nur einmal lag der Anschlusstreffer in der Luft, ein Freistoß der Gäste landete am Pfosten. Kurz vor der Halbzeit ein weiterer schöner Spielzug der Heimelf: Wellhäuser bediente Glaser per langem Diagonalpass, den Pass in die Mitte schob Marius Späth zum 3:0 ein. Auch nach der Pause blieb der SC harmlos. Kein Aufbäumen war zu sehen. Nur die Argentaler hatten weiter Lust am Kicken und nach einem Eckball von Wellhäuser war erneut Späth per Kopf zum 4:0 erfolgreich. Die SGA legte noch mal nach: Nach einem klasse Freistoß von Matthias Joos war Dominik Glaser zur Stelle. Mit seinem zweiten Treffer erzielte er das 5:0. Den Gästen gelang nur noch der Ehrentreffer. Argental gewann nach toller Mannschaftsleistung auch in dieser Höhe verdient. (mab)

FC Leutkirch – SV Heimenkirch 0:3 (0:2). – Tore: 0:1 (11.) Schuwerk, 0:2 (42.) Schuwerk, 0:3 (88.) Weucher. – Schiedsrichter: Gützer (Burgrieden). – Zuschauer: 170.

Roland Wiedmann redet nicht lange um den heißen Brei herum: „Das war eine klasse Leistung von Heimenkirch“, lobt der Leutkircher Trainern den Gegner. Wenn die Heimenkircher auf diesem Niveau die Saison durchziehen können, fügt er an, dann werden gegen die Simon-Schnepf-Elf wenige Mannschaften punkten, glaubt Wiedmann. Dies gelang auch dem Gastgeber nicht, sein Trainer war dennoch mit der Mannschaft unter diesen Umständen zufrieden. Chancen zur Ergebnisverbesserung seien zwar da gewesen, aber „gegen andere Mannschaften müssen wir unsere Punkte machen“, sagt Wiedmann.

Ergebnis ist zu hoch ausgefallen

FG 2010 Wilhelmsdorf/Riedhausen/Zussdorf – SV Beuren 6:2 (2:0). – Tore: 1:0 (12.) Wenger, 2:0 (32.) Eigentor, 3:0 (49.) Schäfer, 3:1 (52.) M. Prinz, 4:1 (53.) Feist, 5:1 (57.) Wenger, 6:1 (80.) Pfefferkorn, 6:2 (88.) Kahl). – Schiedsrichter: Wachter.

Steve Reger ist ein fairer Sportsmann: „Das Ergebnis ist zu hoch“, sagt der Trainer der FG 2010, der sich aber zurecht über die drei Punkte freuen kann. Früh ging seine Elf in Führung, in einer ersten Hälfte, in der die Gäste aber „weitaus gefährlicher“ gewesen seien. Statt aber auszugleichen musste die Elf von Marco Mayer durch ein bitteres Eigentor den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Als die WRZ kurz nach Wiederanpfiff das 3:0 erzielte, schien die Messe gelesen. „Das 1:3 hat uns ins Wackeln gebrachtg“, sagt Reger, aber ein Traumtor aus 35 Metern in den Torwinkel hat Beuren den "Zahn gezogen". (Reger). Die WRZ-Jungs seien gewillt gewesen, freut sich Reger über den vor der Partie nicht für möglich gehaltenen Ausgang.

SG Kisslegg – SV Kressbronn 2:2 (1:0). – Tore: 1:0 (25.) A. Kempter, 1:1 (85.) Föger, 1:2 (87.) Trautwein, 2:2 (95.) Gaye. – Schiedsrichter: Dangelmayer. – Zuschauer: 120.

Was für ein verrücktes Spiel in Kisslegg. „Bis zur 80. Minute“, erzählt Trainer Christian Jacob, „hatte der SV Kressbronn keine echte Torchance.“ Weil aber seine Mannschaft die spielerische Überlegenheit, „wir haben richtig gut gespielt“, partout nicht zum 2:0 ummünzen konnte, sollte kommen, was befürchtet werden musste: Die Gäste vom Bodensee drehten die Partie in den Schlussminuten mit einem Doppelschlag zum 2:1. Jetzt sahen die Platzherren plötzlich alle Felle davon schwimmen. In der 96. Spielminute aber belohnte Musa Gaye die Moral seiner Kollegen mit dem super späten 2:2. Der Landesligaabsteiger aber wartet immer noch auf seinen ersten Saisonsieg.

SV Seibranz – SG Aulendorf 1:1 (1:0). – Tore: 1:0 (19.) Zollikofer, 1:1 (67.) Vogt. – Schiedsrichter: Kaiser.

„Die ersten 35 Minuten der Begegnung waren wir deutlich besser“, sagt der Seibranzer Pressesprecher Florian Grotz nach dem Schlusspfiff. Aber mehr als das 1:0 durch Philipp Zollikofer kam nicht dabei heraus. Zollikofer profitierte von einem „überragenden Alleingang“ (Grotz) von Robin Scheerer. Danach aber stellte Seibranz das Fußballspielen aus unerklärlichen Gründen ein, wirkte durcheinander, rettete den knappen Vorsprung in die Pause. Aus der kam der Gastgeber nicht wesentlich gefestigter, das „Durcheinander“ nutzte Aulendorf zum Ausgleich. Dann aber kehrte beim Aufsteiger wieder Ordnung ein. „Ab der 70. Minute hatten wir uns erholt“, erzählt Grotz. Aber die Seibranzer Stürmer waren eines Teils nicht treffsicher genug. Auf der anderen Seite verhinderte der Aulendorfer Torspieler in letzter Minute den Siegtreffer für Seibranz. Nicht verwunderlich deshalb, wenn Florian Grotz von einer „gefühlten Niederlage“ berichtet.

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