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Regionalsport Hochrhein Starker FC Grießen kennt keine Gnade

06.09.2010
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Fußball-Kreisliga A-3: – Das war eine herbe Klatsche, die der SV Dillendorf beim 0:5 bei einem in allen Belangen überlegenen FC Grießen kassierte. Auch Peter Kistler, Spielertrainer beim SV Dillendorf, war ratlos.

„Da kam keine Gegenwehr von uns. Wir haben uns richtig abschlachten lassen“, drückte er es etwas martialisch aus.

Woran lag's? Sicher ist, dass beim SV Dillendorf die personelle Misere groß ist. „Ausfälle können wir uns nicht erlauben“, sagte Kistler, der ursprünglich nur Trainer sein wollte, mittlerweile aber zum Stamm gehört und mit seinen 38 Jahren noch immer zu den Aktivposten zählt. „Wenigstens kämpfen hätten wir müssen“, klagte er über die desolate Vorstellung seiner Mannschaft, die sich in der ersten Hälfte nicht eine Torchance herausspielte.

Einen echten Torjäger haben die Dillendorfer derzeit nicht, aber auch hinten wackelte die Abwehr gegen die schnellen Wutöschinger Spitzen gewaltig. Das rächte sich in dieser Partie auch auf bittere Weise.

In der 9. Minute klingelte es bereits im Dillendorfer Kasten: Michael Schilling bediente von der linken Seite Stefan Kaiser, der zum 1:0 einschob. Nach exakt demselben Muster fiel fünf Minuten später bereits der zweite Treffer für die Gastgeber: Dieses Mal bediente Stefan Kaiser von links mustergültig Matthias Sigmann.

Bis zum Seitenwechsel hätten die Wutöschinger den Vorsprung noch ausbauen müssen, doch beide Male vergab Jörg Ritter in aussichtsreicher Position. „Da sind wir zu fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen“, klagte Grießens Trainer Andreas Bauhuber.

Nach dem Wechsel hatten die Gäste zunächst ihre beste Phase. Benjamin Hogg bewies bei zwei Aktionen seine Gefährlichkeit, doch scheiterte er jeweils knapp. Ausgerechnet jetzt kassierten die Gäste dann aber den dritten Gegentreffer. Wieder war es Stefan Kaiser, der eiskalt den zu weit vor seinem Tor postierten Dillendorfer Keeper Benjamin Farkas überwand (60.). Das schönste Tor erzielte Daniel Hilpert. In der 77. Minute hämmerte er einen Freistoß aus gut zwanzig Metern zum 4:0 in den Winkel. Mit dem Schlusspfiff traf Jörg Ritter dann noch zum verdienten 5:0-Endstand.

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