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Fußball-Landesliga: Saisonauftakt mit Hindernissen

07.08.2009
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Durch ein Wechselbad der Gefühle ging der FC Eintracht Stetten in der Aufstiegsrunde zur Landesliga vergangene Runde und findet sich doch in der höheren Liga wieder. Außerdem hörte Bruno Blum als Trainer auf. Für ihn steht der Lottstetter Albert Kübler an der Bande.

Fußball-Landesliga: – Tränen der Enttäuschung und der Freude bestimmten die Aufstiegsrunde zur Landesliga im Juni. Da war die Eintracht zunächst gescheitert, nachdem sie dem FC Denzlingen II nach Elfmeterschießen unterlegen war. Ein Fehler der spielleitenden Behörde sorgte aber dann dafür, dass dem FC Eintracht Stetten doch noch der Aufstieg zugesprochen wurde.

Nach dem 1:3 in Denzlingen hätte den Stettenern schon das 2:0 im Rückspiel gereicht, da die „Europa-Cup-Regel“ hätte angewendet müssen und das auswärts erzielte Tor der Eintracht schon gereicht hätte. Der Abschied wurde Trainer Bruno Blum mit dem Happy End noch etwas versüßt.

Albert Kübler, zuletzt Trainer beim SV Jestetten, übernahm das Amt von Blum. Stefan Schmidle leitet mit Kübler das Training und wird ihn auch bis November einige Male vertreten. Kübler besucht bis dahin samstags noch eine weiterbildende Schule.

Vor zwei Spielzeiten war das Abenteuer Landesliga für die Stettener nicht erfreulich und endete mit dem Abstieg. Für diese Saison ist Albert Kübler nicht bange: „Die Liga macht mir keine Angst. Ich kenne aber auch die Mannschaften nicht. Mit dem Wort Abstieg befasse ich mich nicht.“ Im Training habe er einen guten Eindruck gewonnen, sagt Kübler und gibt das Ziel aus: „Wir bleiben in der Liga.“

Nur zwei Abgänge hat der FC Eintracht Stetten zu verkraften: Markus Baumann hörte auf, und Torwart Andreas Hollecker wechselte zum SV Schaffhausen in die Schweiz.

In den nächsten Wochen und Monaten muss Kübler aber auf einen Routinier verzichten: Jan Tschentscher ist verletzt am Knie, fällt für mindestens sechs Wochen aus. Eventuell muss er sich sogar einer Operation unterziehen. Dann würde er noch länger fehlen. Das ist noch nicht alles: Paul Brack muss noch seinen Ersatzdienst ableisten und ist genau so wenig einsatzfähig wie Alexander Michla, der diesen Monat noch in den USA ist.

Dafür kann Albert Kübler auf zwei neue Spieler sowie vier Akteure aus der eigenen A-Jugend bauen. Einer der beiden Neuen ist Albert Küblers Sohn Daniel, der vom SV Jestetten zu den Stettenern wechselte. „Ich bin froh, dass er sich kurzfristig dazu entschlossen hat. Er ist sehr kopfballstark und torgefährlich. Ein klassischer Stürmer, wie er uns in Stetten noch gefehlt hat.“ Das Problem: Er ist noch verletzt und muss demnächst am Meniskus operiert werden.

Bei den Verletzungen und Absagen wird Kübler noch nicht bange. Er hat noch Jungs im Kader, die Not ist noch nicht ausgebrochen. Aber eines sei klar: „Jetzt darf nichts mehr an Verletzungen und Ausfällen passieren.“

Der zweite Neue in Küblers Mannschaft ist Patrick Bergdorf vom SC Lauchringen. Er ist Verteidiger, 18 Jahre alt und laut Kübler „sehr lernwillig“. „Für die Stammelf ist er klar gesetzt“, sagt der Trainer.

Das Auftaktprogramm für die Stettener hat es in sich: Nach der ersten Partie am Sonntag gegen den Vizemeister TV Köndringen folgen Schlag auf Schlag die Spiele bei Verbandsliga-Absteiger FC Emmendingen und gegen den FV Herbolzheim.

In den Testspielen der vergangenen Wochen präsentierte sich Küblers Mannschaft gut. „Die Motivation ist da. Ich habe ein gutes Gefühl“, sagt Kübler. Beim FC Rafz gab es eine 1:2-Niederlage, beim TuS Bonndorf ein 2:2. Am Dienstag in dieser Woche kassierte die Eintracht eine 0:3-Niederlage gegen den SV 08 Laufenburg.

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