Tischtennis-Landesliga Süd, Männer: SV Eichsel hofft und bangt
Will am Wochenende Vizemeister in der Landesliga Süd werden: Hartmut Kühl und der SV Eichsel peilen den Aufstieg in die Verbandsliga an. Bild: Matthias Scheibengruber
Tischtennis-Landesliga Süd, Männer: (mos) Dem Vernehmen nach bietet der Südbadische Tischtennisverband zwei Vizemeistern aus den drei Landesligen jeweils einen Aufstiegsplatz. Da davon auszugehen ist, dass nicht alle drei Vizemeister aufsteigen wollen, kann der SV Eichsel davon ausgehen, dass er direkt aufsteigt, wenn er denn möchte.
Bis es allerdings soweit ist, heißt es zunächst auf Schützenhilfe des TTC Lörrach zu hoffen und ihn anschließend zu besiegen. Die Lörracher hatten es gestern Abend - Ergebnis stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest - mit dem TTC Zell zu tun, der bis dato einen Minuspunkt weniger auf dem Konto hatte als der SV Eichsel. Die Zeller mussten ohne Jens Kraus antreten, was vielleicht entscheidend für den Spielausgang gewesen ist.
Die eigene Aufgabe beim TTC Lörrach hält Eichsels Spielführer Manuel Brugger hingegen für durchaus lösbar, zumal bei den Gastgebern Spitzenspieler Anton Sain nicht dabei sein wird. "Ich gehe schon davon aus, dass wir die beiden Punkte holen." Mut macht ihm die Tatsache, dass das Hinspiel mit 9:5 gewonnen wurde. Allerdings darf dieses Ergebnis nicht überbewertet werden, denn die Lörracher traten seinerzeit mit zweifachem Ersatz auf dem Dinkelberg an.
Der TTC Zell wird selbst bei einer Niederlage in Lörrach den zweiten Platz nicht aus den Augen verlieren. Sollten nämlich auch die Eichsler beim TTC Lörrach patzen und die Zeller dann das letzte Saisonspiel beim TTC Weisweil (5.) - so wie beim 9:4 im Hinspiel - gewinnen, wären sie doch wieder Zweiter und damit aufstiegsberechtigt. Andererseits ist die Zukunft der Zeller Mannschaft noch nicht endgültig geklärt, nachdem Spitzenspieler Roland Asch kundgetan hat, dass er das Team in Richtung seiner schweizerischen Heimat verlassen möchte.
Lediglich sechs Punkte hat der TTC Laufenburg (7.) in der Rückrunde geholt. Nun soll das letzte Spiel beim Absteiger TV Denzlingen (10.) siegreich gestaltet werden, um zumindest den siebten Rang zu halten. Die Aufgabe ist allerdings nicht einfach, zumal Boris Maracic und der verletzte Helmut Fiebig ersetzt werden müssen. Das Hinspiel endete nur knapp mit 9:7 für die Laufenburger Mannschaft.
Eng könnte es für die Laufenburger bei einer Niederlage werden, wenn der TTC Tiengen (6.) gegen FT 1844 Freiburg II (8.) nicht gewinnt. Schon im Hinspiel mussten die Tiengener mit einem 8:8 zufrieden sein.
