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Regionalsport Hochrhein Der Fänger ist zurück im Revier

12.03.2010
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Es ist wieder hier – in seinem Revier, dem Strafraum des FC Tiengen 08. Torhüter Martin Hackenberger hat sein Intermezzo beim Oberligisten Bahlinger SC nach einem halben Jahr beendet und will sich beim FC Tiengen 08 den Stammplatz im Tor zurückholen: „Ich weiß, dass es keine Selbstverständlichkeit ist.

Mit ist vollkommen klar, dass ich um meinen Platz kämpfen muss“, betont der 23-Jährige aus Rüßwihl.

Zwischenzeitlich hatte der FC Tiengen 08 nach Hackenbergers Weggang in Kevin Smith einen starken Ersatz für den „Fänger“ gefunden. Den Platz zwischen den Pfosten will Smith nicht kampflos räumen: „Trainer Oliver Baumgartner hat sich noch nicht festgelegt und jedem Torwart versprochen, dass er ein Pflichtspiel absolvieren kann“, hoffen die Keeper in den nächsten Wochen auf eine faire Chance.

Die Voraussetzungen, so Hackenberger, seien für ihn und Smith gleich: „Wir haben beide wenig trainiert. Kevin war im Studium eingespannt und ich habe vor sechs Wochen meinen Leistenbruch operieren lassen“, so Hackenberger, der wieder im Zimmererbetrieb Kaiser in Wittenschwand arbeitet und zurück nach Rüßwihl gezogen ist.

Der Leistenbruch war unter dem Strich auch der Hauptgrund, warum Martin Hackenberger das Kapitel beim Bahlinger SC bald wieder zugeschlagen hat: „Ich habe wochenlang unter Schmerzen trainiert und erst der vierte Orthopäde hat dann den Leistenbruch entdeckt“, ärgert er sich über die verlorene Zeit: „So war es natürlich kaum möglich, den Stamm-Torwart Mario Neumann zu verdrängen“, war ihm schnell klar, dass er sich aufs Oberliga-Team keine Illusionen machen muss: „Zwei Landesliga-Einsätze in der Reserve und ansonsten auf der Ersatzbank bei den Oberligaspielen“, blickt er auf die Zeit am Kaiserstuhl zurück.

Trotzdem seien es keine verlorenen Monate gewesen, betont Martin Hackenberger: „Ich habe mich sicher um einiges verbessert. Das Torwart-Training beim Bahlinger SC war sehr professionell.“ Reaktionsschnelligkeit und Stellungsspiel waren einige der zahlreichen Schwerpunkte im BSC-Training.

Das fand übrigens vier Mal pro Woche statt – und schlauchte entsprechend: „Ich war abends echt platt“, erzählt der Zimmerer: „Morgens auf die Baustelle und abends noch Training – das war heftig“, freut er sich auf ruhigere Zeiten in der Bezirksliga. Dennoch, schleifen lässt Hackenberger es nicht: „Ich will spielen, das ist doch völlig klar.“

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