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Regionalsport SeeOst Zu Hause „eigenen Anspruch“

10.09.2010
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Fußball-Kreisliga B, Staffel 4: FC Friedrichshafen – TSG Lindau-Zech (Sonntag, 15 Uhr). – Nur einen Moment zögerte Trainer Giovanni Rizzo mit der Antwort.

„Gut“, findet er, dass „sein“ FC in vier Spielen noch keinen einzigen Punkt abgegeben hat. „Lieber wäre mir aber, wenn Sie deswegen in ein paar Wochen erst angerufen hätten“, fügt er trocken an. Klar, vier Spiele sind nicht die Welt. Aber von der Verbands- bis in die Kreisliga B: Außer der SpVgg Lindau II und dem FC Friedrichshafen haben alle anderen Fußballklubs der Region schon mehr oder weniger kräftig Federn lassen müssen. Das soll, geht es in dem Stile beim FC Friedrichshafen weiter, auch am Wochenende der TSG Lindau-Zech passieren.

„Die Mannschaft hat sehr gute Einzelspieler“, weiß Rizzo aber, dass das Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer und seinem hartnäckigen Verfolger zur Nagelprobe für seine Spieler werden kann. Die Offensive der Gäste „in den Griff bekommen“, sie in der „Defensive beschäftigen“ – so lautet, prägnant zusammengefasst, die Marschroute des FC Friedrichshafen. Im Großen und Ganzen als Mannschaft unverändert geblieben, läuft es für Rizzos Elf diese Saison „insgesamt ganz gut“. Einerseits deshalb, andererseits aber auch, weil die Mischung aus fußballerischer Ruhe und Erfahrung sowie jugendlichem Elan im Training und auf dem Platz unermüdlich daran arbeitet, im Vergleich zur „keinesfalls schlechten Saison 2009/10“ (Rizzo) noch besser zu werden.

„Wir spielen zu Hause, da haben wir einen eigenen Anspruch“, formuliert Rizzo gestiegenes Selbstbewusstsein beim FC Friedrichshafen. Noch einmal der Vergleich zur vergangenen Saison: Damals ging der FCF „zu fahrlässig“ mit seinen Chancen um, musste öfters dafür büßen. Der Start in die neue Punkterunde zeigt einen ganz anderen FC Friedrichshafen. Und wer 1:0 führt. . . Warum also sollte sich der Tabellenführer von der sicher sehr hohen Hürde Lindau-Zech den Spaß am Darüber-Springen verderben lassen? Alle Eventualitäten mit eingerechnet: „Was dabei herauskommt“, bleibt Rizzo gelassen, „schauen wir mal.“ Dass zwei oder drei Leistungsträger im Spitzenspiel fehlen werden, hat für Giovanni Rizzo keine Bedeutung. „Das zählt nicht. Der Kader, der da ist, der wird's machen.“ So gesehen wäre ein Telefonat, selbst erst in ein paar Wochen, für den Erfolgscoach immer noch zu früh gekommen.

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