Segeln:19.06.2007
.
Segeln:
Wind für drei Wettfahrten [0]
1400 Segler aus aller Welt sind derzeit bei der Kieler Woche am Start. 139 stellten sich bei der Immenstaader One-Design-Regatta der X99-, X-35- und Rommel 33-Konkurrenz, und sie gewannen: Denn im Gegensatz zu Kiel gab es in Immenstaad am Samstag so viel Wind, dass es für drei Wettfahrten reichte und in Kiel maximal für eine.
Akrobatisch ging es nach der letzten Wettfahrt und vor der Party im Häfele am Samstag zu: Gesucht wurde die kreativste Crew.
Ganzert
Segeln: Insgesamt konnte der Yachtclub Immenstaad-Wettfahrtleiter Axel Rimmele vier Wettfahrten ordentlich über die Kurse bringen und die 24 Crews, von denen acht aus der Schweiz und vier aus Österreich kamen, waren mehr als zufrieden. Natürlich auch, weil in Immenstaad nicht nur das Segelns, sondern auch der Spaß an Land groß geschrieben wird. Am Samstag gab es einen Einlauf-Contest: Prämiert wurde die Crew, die die originellste Idee beim Einlaufen in den Hafen hatte. Also fuhren sie rückwärts ins Häfele, turnten im Mast rum wie bei den ganz großen Segelschiffen, ritten auf dem Großbaum oder bewarfen die YCI-Landcrew mit Wasserbomben, die sie ihrerseits mit lauter Musik und Laola-Wellen begrüßte. Für die Zuschauer auf dem Landungssteg ein lustiges Spektakel, dass beste Kurzweil bot und zwei Dinge erkennen ließ: Segler können lustige Leute sein. Aber auch sportlich war einiges geboten: Erstmal ging die X35-Klasse an den Start, und wenn es auch nur fünf Boote mit jeweils sechsköpfiger Besatzung waren, fand sie natürlich auch ihren Sieger: Der Schweizer Eugen Munz holte mit vier Einzelsiegen den Gesamtsieg mit drei Punkten Vorsprung, obwohl er einen ersten Platz strich. Auch in der "Rommel 33" waren fünf Boote am Start, allerdings nicht so schnell, wie man es von den Seglern gewöhnt ist. "Zwei Minuten nach dem Startschuss war der erste über die Linie", plauderte Regattaleiter Fabian Bach aus dem Nähkästchen über den leichten Job auf dem Startschiff. Und noch eine Besonderheit gibt es zu berichten: Die "Quattro" aus der Schweiz lief hinter den Seezeichen auf Grund. Thorsten Müller holte sich mit einer guten Serie den Sieg und den Wanderpreis. Am stärksten vertreten war einmal mehr die X-99-Klasse: 14 Starter, darunter auch das einzige Schiff des Yachtclub Immenstaad mit Oliver Hund an der Pinne (Platz 6, punktgleich mit dem Fünften), ermittelten ihren Sieger. Bernhard "Benno" Seger (Schweiz) segelte am konstantesten und gewann zum zweiten Mal nach 2005 mit seiner "Gigant" die One-Design-Regatta. Für Oliver Hund und sein "Equis"-Team (Ulf Uecker, Jochen Kichhoff, Daniel Altmeyer, Michael Hund und Peter Schneider) war es die letzte Regatta vor der Weltmeisterschaft in Kopenhagen: In einer Woche machen sie sich mit der X-99 auf dem Bootshänger auf nach Dänemark, wo 45 baugleiche Schiffe an den Start gehen werden, um ihren Champion zu ermitteln. ![]() |
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Anzeige
|















Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.