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Regionalsport SeeOst VfB Friedrichshafen II „zu ungeschickt“

04.10.2011
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Fußball-Bezirksliga: VfB Friedrichshafen II – SV Weingarten 0:2 (0:1). – Tore: 0:1 (27.), 0:2 (37.) Lunge.

– Schiedsrichter: Schad (Reinstetten). – Zuschauer: 80. – Gelb-Rot: Auciello (70, VfB), Krasniqui (75, VfB).

(sev) „Das Abwehrverhalten waren einfach schlecht“, sprach VfB-Trainer Rolf Weiland klare Worte. Zu „ungeschickt“ stellte sich sein Team in diesem Spiel in vielerlei Beziehung an und machte es so dem SV Weingarten zu leicht, zu Torchancen zu kommen. „Wir haben es ihnen einfach zu einfach gemacht“, monierte Rolf Weiland weiter. Doch auch sein Gegenüber, Michael Steinmaßl, war nicht völlig zufrieden, hatte es seine Mannschaft doch versäumt, gegen die ab der 75. Minute nur noch zu neunt spielenden Häfler weitere Tore nachzulegen. „Wir hätten da deutlicher gewinnen müssen“, erklärte der Weingartener Trainer, der sich aber natürlich trotzdem über die wichtigen drei Punkte im Kampf um den Ligaverbleib freute.

SV Mochenwangen – TSV Tettnang 1:3 (1:1). – Tore: 1:0 (3.) Hermann, 1:1 (20.) Hysa, 1:2 (20.) Zech, 1:3 (87.) Rasch. – Schiedsrichter: Pflamm (Ulm). – Zuschauer: 80.

(sev) Die Gastgeber kamen gut in die Partie und gingen früh durch Andreas Hermann in Führung. Doch Mochenwangen versäumte es das zweite oder gar dritte Tor nachzulegen, und das bestrafte der TSV Tettnang, der in der 20. Minute durch Kleanthi Hysa ausglich. Der Knackpunkt in dieser Partie war die 43. Minute: Der bereits verwarnte Daniel Amann sah nach einem weiteren Foul die Gelb-Rote Karte und brachte sein Team damit auf die Verliererstraße. Tettnang war in der Folge „klar überlegen“, wie es sein Trainer Oliver Ofentausek sah, drehte die Partie und sorgte mit dem 3:1 in der 87. Minute endgültig für klare Verhältnisse. „Wir haben zu wenig gemacht“, konstatierte Mochenwangens Trainer Miroslav Topalusic.

TSG Bad Wurzach – SG Argenal 1:1 (0:0). – Tore: 0:1 (58.) König, 1:1 (74., Foulstrafstoß) Müller. – Rote Karte G. Luca Zamarco (SG Argental, Notbremse).

(fah) Die SG Argental hatte den besseren Start. Bereits nach zehn Minuten hatten die Gäste die erste gefährliche Tormöglichkeit. Die TSG versuchte ihr Glück des Öfteren mit hohen Bällen in die Spitze, die aber von der gut stehenden Abwehr von Argental meist unproblematisch geklärt werden konnten. Nach dem Seitenwechsel erzielte Martin König in der 58. Minute nach einem Freistoß das 1:0 für die Gäste. Im weiteren Spielverlauf traf die SG noch einmal den Pfosten, sonst aber machten die Argentaler nur durch gefährliche Standards auf sich aufmerksam. Daraus konnte aber kein Tor erzielt werden. In der 74. Minute konnte Gian Luca Zamarco Wurzachs Matthias Müller nur noch mit einer Notbremse stoppen. Müller verwandelte den Strafstoß zum 1:1-Endstand. In den letzten Minuten der Partie konnte die TSG ihre zahlreich herausgespielten Möglichkeiten wieder nicht nutzen.

FC Isny – FG 2010 WRZ 3:1 (0:1). – Tore: 0:1 (34.) Pfefferkorn, 1:1 (45.) Schmähl, 2:1 (46.) Jann, 3:1 (76.) Turban.

(ths) Ein am Ende zwar hochverdienter, aber schwer erkämpfter Sieg für die Gastgeber, die mit Patrick Bentele und Tobias Kirchmann auf zwei erfahrene Spieler verzichten mussten. Isny kam nur schwer ins Spiel, die Gäste hatte mehr Spielanteile und gingen durch Daniel Pfefferkorn folgerichtig mit 1:0 in Führung. Isny machte danach mehr Druck und Chris Schmähl gelang noch vor der Pause das 1:1. Mit einem Paukenschlag begann die zweite Hälft:. Nicolas Jann zog unwiderstehlich davon und mit einem fulminanten Schuss aus spitzem Winkel brachte er Isny mit 2:1 in Führung. Das weckte den Kampfgeist von Wilhelmsdorf/Riedhausen/Zussdorf, das plötzlich aufdrehte und die FC-Abwehr einige Male in arge Bedrängnis brachte. Zum Glück für Isny konnten die Gäste diese Phase nicht in Tore ummünzen. Nach und nach übernahm nun der Gastgeber wieder das Heft. Die Gäste waren ab der 61. Minute nur noch zu zehnt auf dem Platz, Alexander Schmidt hatte die Gelb-Rote Karte gesehen. Isny spielte nun wesentlich konzentrierter und genauer nach vorn, und Semih Turban gelang das 3:1 (76.). Danach verhinderte der Torpfosten und Gästetorwart Aaron Bohnes einen höheren Sieg der Platzherren, die sich bis zum Schluss der Partie eines Gästeteams erwehren mussten, das um den Anschlusstreffer kämpfte.

TSV Eschach – SG Kisslegg 1:3 (0:2). – Die Anhänger des TSV Eschach konnten einen schnellen und dynamischen Anfang ihrer Mannschaften beobachten. Die Partie spielte sich in den ersten 20 Minuten fast gänzlich vor dem Tor der SG Kisslegg ab. Der TSV machte viel Druck und hätte nach unzähligen sehr guten Torchancen das Führungstor längst verdient gehabt. Die SG-Offensive zeigte über 20 Minuten keine Regung, kam dann aber doch durch Marcel Schneider unverdient zur Führung. „Ich habe keine Ahnung, was in der Anfangsphase los war. Wir waren mit dem Kopf einfach noch nicht auf dem Platz“, so Ewald Schmidt, der Trainer der SG Kisslegg. Nach dem 1:0 der Gäste waren die Spieler des TSV Eschach wie ausgewechselt. Mangelnder Druck in der Vorwärtsbewegung und eine zusehends unkonzentriertere Abwehr des TSV nutzten die Gäste kurz vor der Pause schließlich zum 2:0 durch Thomas Maas.

„In der Halbzeit haben wir uns vorgenommen, das Spiel noch zu drehen. Das hat aber leider nicht geklappt“, resümierte Jens Rädel, Trainer der Hausherren. In der Tat gelang es dem TSV nicht, wie in der Anfangsphase erhöhten Druck aufzubauen, und so entwickelte sich ein Spiel, das über weite Strecken ausgeglichen war, bei dem die Gäste aber in den entscheidenden Situationen besser aussahen. Nach einem weiteren Treffer von Maas und dem späten Eschacher Ehrentreffer gingen die Punkte letztlich verdient an die SG Kisslegg.

„Es ist schade, dass die Mannschaft sich nach dem unverdienten Rückstand so hat fallen lassen und nicht an die ersten 20 Minuten angeknüpft hat“, bedauerte Rädel den Spielverlauf. – Tore: 0:1 (22.) Schneider, 0:2 (44.), 0:3 (67.) beide Maas, 1:3 (92.) Merz.– Schiedsrichter: Traub (SG Griesingen) – ZS: 250.

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