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Die Oberschwaben gleichen bei den Bietigheim Steelers ein 1:4 aus und gehen am Ende doch als Verlierer vom Eis

2. Eishockey-Bundesliga: Bietigheim Steelers – Ravensburg Towerstars 6:4 (2:1, 2:1, 2:2). – Dass die Towerstars beim Gastspiel in Bietigheim auf einen zielstrebigen Gegner stoßen würden, war bereits nach dem Anspielbully klar. Andreas Gawlik musste schon nach 16 Sekunden die Notbremse ziehen und kassierte eine Strafzeit. Die Unterzahl währte aber nur eine halbe Minute weil Steelers-Kapitän Dough Andress gleiches Schicksal widerfuhr. Die besten Chancen und optische Vorteile hatte danach zwar Ravensburg, die Gastgeber sorgten aber für den ersten Treffer. Andress hatte von der blauen Linie abgezogen, Towerstars-Keeper Rohde war die Sicht verdeckt und er musste den Puck zwischen den Schonern passieren lassen. Wie schnell sich die Verhältnisse in diesem Spiel drehen konnten, zeigte sich vier Minuten später. Stefan Vogt hatte einen Nachschuss nach schönen Solo von Bob Wren zum längst überfälligen Ausgleich markiert, vier Minuten vor der ersten Pause durchbrachen die Hausherren dann aber eine weitere Druckphase der Towerstars mit dem 2:1.

Im zweiten Abschnitt wollten die Towerstars zunächst überhaupt nicht in die Gänge kommen. Die Steelers zogen ein druckvolles Powerplay auf. Gerade als die Ravensburger Sturmreihen den Rhythmus wieder gefunden hatten, platzte erneut ein Gegentreffer in die Szenerie. Jetzt schwammen die Cracks von Towerstars-Coach Uli Liebsch gewaltig und nur 68 Sekunden nach dem dritten Steelers-Treffer musste Torhüter Rohde den Puck zum vierten Mal aus dem Netz fischen. Liebsch zog eine Auszeit und hatte damit Erfolg. Gleich mit dem nächsten Angriff verkürzte Brian Maloney auf 2:4 – bei besserer Chancenauswertung hätten die Ravensburger Cracks den Spielstand noch im zweiten Abschnitt egalisieren können.

Dies holten sie dann aber doch im Schlussabschnitt nach. Innerhalb von zweieinhalb Minuten versetzten Oravec und McLeoad die mitgereisten Fans in Freudenstürme. Doch die Freude über den Ausgleich währte exakt 81 Sekunden. Ein Puckverlust hinter dem eigenen Tor, Kruminsch schaltete am schnellsten und schob den Puck zur erneuten Führung für die Steelers über die Linie. Als die Towerstars in den letzten zwei Spielminuten dann volles Risiko gingen, machte Heatley mit dem 6:4 den Sack endgültig zu. – Tore: 1:0 (07.54) Andress (Tepper), 1:1 (11.03) Vogt (Wren, Maloney), 2:1 (15.54) Fenton (Walton), 3:1 (31.45) Noe (Andress), 4:1 (32.53) Neumann (Schoofs), 4:2 (33.27) Maloney, 4:3 (47.39) Oravec (Mc Leod), 4:4 (50.27) Mc Leod (Wren, Maloney) (5:4), 5:4 (51.48) Kruminsch (Schmid, Walton) 6:4 (58.35) Heatley (Tepper, Empty Net). – Strafminuten: Bietigheim 6, Towerstars 2. – ZS: 1.432.

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