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Regionalsport SeeOst Tie-Break-Krimi im Spitzenduell

18.03.2010
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Volleyball-Bundesliga: Generali Haching – VfB Friedrichshafen 2:3 (23:25, 25:16, 25:18, 20:25, 16:18). - Zehn Tage vor Play-off-Beginn kam es gestern Abend zum Aufeinandertreffen der beiden Meisterschaftsfavoriten.

Der frisch gebackene Pokalsieger Generali Haching empfing den amtierenden deutschen Meister VfB Friedrichshafen. VfB-Trainer Stelian Moculescu schickte eine leicht veränderte Formation aufs Feld. Lukas Kampa begann im Zuspiel mit Adrian Gontariu auf der Diagonalen, Andre Lukianetz und Christian Fromm auf der Außenposition, Joao José und Markus Böhme in der Mitte und wie gewohnt mit Nikola Rosic als Libero. Haching ging mit einem leichten Vorsprung von 8:7 in die erste technisch Auszeit. Nach dieser spitzte sich der Spielverlauf zu und beide Teams ließen etwas ihrer Finesse aufblitzen.Bei 24:23 hatten die Gäste den zweiten Satzball. Der Aufschlag von Eugen Bakumovski kein Problem für Rosic. Die perfekte Annahme nutze Kampa zum Aufsteiger und Böhme dreschte den Ball ins Hachinger Feld – der Satzgewinn für Friedrichshafen.

Auch der zweite Durchgang war von Beginn an heiß umkämpft. Der VfB ließ sich nach wenigen Minuten aber etwas aus dem Konzept bringen. Haching nutzte seine Chance und zog auf 9:5 davon. Einer Mannschaft wie dieser darf man solch einen Vorsprung nie gewähren – das musste der VfB nicht zum ersten Mal erleben. Die Gastgeber hatten bei 16:10 schon die halbe Miete gesichert und machten kurze Zeit später den Sack mit 25:16 mehr als deutlich zu.

Im dritten Satz ging zunächst Friedrichshafen mit 3:0 in Führung. Beim 8:6 war Haching wieder zurück. Der VfB konnte dann wieder nur ansatzweise dagegenhalten und erlebte fast ein Spiegelbild des zweiten Durchgangs. Noch schlimmer kam es beim Rückstand von 16:21. Gontariu musste verletzt ausgewechselt werden, Georg Grozer kam. Wenige Minuten später war auch der zweite Satz durch – die 2:1-Führung für Haching. Mit 8:4 erwischte erneut der VfB den besseren Start. Dann erging es den Hachingern wie zuvor den Gästen – der VfB drehte auf und zog mit 12:5 und 16:7 davon. Mit 25:20 brachte sich das Team zurück ins Spiel und in den entscheidenden Durchgang.

Im Tie-Break wurde es nochmals unerträglich spannend. Haching hatte zunächst seine Nerven besser im Griff, der VfB zeigte dann aber große Entschlossenheit und hatte bei 8:6 die Führung inne. Friedrichshafen bewies seine Meisterqualitäten und gewann Satz fünf mit einer phantastischen Leistung mit 18:16.

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