Fußball-Bezirksliga: TSV Tettnang – SV Weingarten 3:5 (1:2). – Tore: 0:1 (9.) Peli, 1:1 (14.) Leanti, 1:2 (22.) Beile, 2:2 (60.) Kern, 2:3 (78.) Peli, 2:4 (80.) Peli (Strafstoß), 3:4 (84.) Zech (Strafstoß), 3:5 (89.) Lewandowski.
– Schiedsrichter: Kleck (Hochberg). – Zuschauer: 70.
(sev) „Das war von vorn bis hinten schlecht“, fand der Tettnanger Trainer Oliver Ofentausek bezüglich des Defensivverhaltens seiner Mannschaft deutliche Worte und legte sogar noch nach: „Wir spielen nicht schlecht, wir spielen katastrophal“, monierte der TSV-Coach. Mit Problemen im Spielaufbau und „Fehlpässen en masse“ luden die Gastgeber den SV förmlich zum Toreschießen ein. Der ließ sich nicht lange bitten, doch zufrieden war Weingartens Trainer Michael Steinmaßl allenfalls mit dem Ergebnis: „Wir waren klar besser als Tettnang, dennoch ist es unnötigerweise noch einmal spannend geworden zum Schluss.“ Besonders in Sachen Chancenverwertung und Defensivverhalten sieht er noch Steigerungspotenzial.
VfB Friedrichshafen II – SV Fronhofen 3:3 (1:1). – Tore: 0:1 (14.) N. Deutelmoser, 1:1 (33.), 2:1 (46.) Föger, 2:2 (75.) Rist (Strafstoß), 3:2 (81.) Tuncay, 3:3 (82.) M. Deutelmoser. – ZS: 100.
(sev) „Wir haben seit langem endlich einmal wieder versucht dagegenzuhalten“, hatte Friedrichshafen Trainer Rolf Weiland durchaus positive Ansätze seiner Mannschaft gesehen. „Es war so, dass Fronhofen richtig was tun musste“, zeigte er sich zufrieden mit der Leistung seiner Elf, auch wenn das junge VfB-Team zwischenzeitlich die eine oder andere Unkonzentriertheit an den Tag legte. Wie die Torfolge sei auch die Begegnung gewesen: „Es ging auf und ab“, berichtete Weiland. So ärgerlich es war für ihn, direkt nach dem Führungstreffer zum 3:2 den Ausgleich zu kassieren, so glücklich war er wenig später in der 90. Minute, als Fronhofen bei einem Spielzug gleich zwei Mal am Aluminium scheiterte. „Für die Moral ist das ganz wichtig“, freute sich Weiland über den Punkt.
SG Argental – FC Wangen II 4:1 (1:0). – Tore: 1:0 (43.), 2:0 (47.) D. Zamarco, 2:1(49.) Natterer, 3:1 (72.) D. Zamarco, 4:1(85.) König. – Gelb-Rot: Bentele (FCW, 88.). SR: Wiezorrek (Orsenhausen). – Zuschauer: 200.
(mbu) Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem glänzend aufgelegten Torjäger Daniele Zamarco gelang der SGA der erste Heimsieg. Dank einer guten Ordnung in der Defensive hatten die Hausherren bereits in der ersten Viertelstunde zwei gute Torgelegenheiten. Danach gab es zwei Lattenkracher hüben wie drüben, einmal durch Zamarco und einmal durch Gerhard Natterer für Wangen. Vom 43-jährigen Routinier des FC Wangen ging fast jede gefährliche Offensivaktion aus. Die SGA konnte die Schwächen in Wangens Abwehr immer wieder aufdecken und nutzte diese zur Führung und zum 2:0. Nur unmittelbar darauf legte sich Natterer einen Freistoßball zurecht und verwandelte wie in seinen besten Tagen zum 2:1. Jetzt war Wangen für ein paar Minuten am Drücker, doch wenige Minuten später befreiten sich die Hausherren wieder und sorgten für die Entscheidung.
FV RW Weiler II – TSV Eschach 1:2 (1:2). – Tore: 0:1 (18.) Riek, 0:2 (27.) Locher, 1:2 (37.) Stadelmann. – ZS: 100.
(sev) „In der ersten Halbzeit war Eschach besser, aufgrund dessen ist der Sieg auch nicht unverdient“, gab Weilers Trainer Peter Alber offen zu. In der zweiten Hälfte zeigte sich seine Mannschaft jedoch stark verbessert, „brachte aber klarste Chancen nicht im Tor unter. So kann man in der Liga nicht punkten“, erklärte Alber. Eschachs Trainer Jens Rädel war ebenfalls nicht zufrieden, da sein Team nach der Führung „zu wenig für das Spiel getan hat“.
FG 2010 Wilhelmsdorf/Zussd./Riedh. – SV Mochenwangen 0:2 (0:2). – Tore: 0:1 (33.) Hermann, 0:2 (39.) Ercan. – Zuschauer: 75.
(sev) In den ersten 20 Minuten waren die Hausherren die spielbestimmende Mannschaft, trafen aber das Mochenwangener Gehäuse nicht. „Bevor Mochenwangen 2:0 führt, muss es eigentlich schon 2:0 für uns stehen“, meinte FG-Trainer Thomas Ardemani. Während seine Stürmer zwei Mal im direkten Duell mit dem Torhüter scheiterten, nutzten die Gäste eine ähnliche Situation zur Führung. Wie dem 0:1 war auch dem zweiten Gegentreffer ein Ballverlust der FG vorausgegangen, das nutzten die Gäste eiskalt aus. In der zweiten Hälfte beschränkte sich Mochenwangen darauf, Spiel und Gegner zu kontrollieren. „Am Anfang haben wir zu viel zugelassen, in der zweiten Hälfte sind wir dann besser gestanden“, erklärte SVM-Trainer Miroslav Topalusic.
SV Seibranz – FC Isny 0:6 (0:3). – Tore: 0:1 (16.) Schmähl, 0:2 (38.), 0:3 (43.) Jann, 0:4 (76.) Turban, 0:5 (80.) Ludwig, 0:6 (86.) Jann. – Schiedsrichter: Richter (Ummendorf). – ZS: 130.
SG Baienfurt – TSG Bad Wurzach 3:0 (0:0). – Tore: 1:0 (69.), 2:0 (87.) Krohmer, 3:0 (91.) Rawald. – Schiedsrichter: Beiß (Ulm). – ZS: 150.
(sev) Die SG bot auch schon in der ersten Halbzeit eine konzentrierte Leistung, scheiterte da aber immer wieder am glänzend parierenden Wurzacher Torhüter Marcel Gmehlin. „Der hat unsere Stürmer fast zur Verzweiflung getrieben“, sagte SG-Pressesprecher Dieter Halder. Die TSG zeigte sich nur mit Schüssen aus der zweiten Reihe gefährlich, doch auch Baienfurts Schlussmann war auf dem Posten. In den zweiten 45 Minuten taten die Gäste mehr für das Spiel, und das eröffnete den Baienfurtern größere Räume und weitere gute Chancen. Im Gegensatz zur ersten Halbzeit wusste die SG diese Möglichkeiten nun zu nutzen und machte in der Schlussphase den Sieg perfekt.
SG Kisslegg – SV Amtzell 0:4 (0:3). – – Tore: 0:1 (7.), 0:2 (17.) beide Brecht, 0:3 (29.) Ernst, 0_4 (77.) Christberger. – SR: Gaiser (TSV Hartshausen). – Zuschauer: 450. – Spielunterbrechung (80.) aufgrund von Feuerwerkskörpern einiger Anhänger des SGK.