– Besondere Vorkommnisse: Rote Karten für Glonnegger (TSVE, 22., Handspiel auf der Torlinie) und Hafner (SV, 71., grobes Foulspiel). – Schiedsrichter: Greb (Munderkingen). – Zuschauer: 200.
Der TSV Eschach bleibt in der Erfolgsspur. Gegen den Aufstiegsaspiranten aus Seibranz begann der TSV bärenstark. Ein ums andere Mal spielte die Heimelf die Gästedefensive aus und führte nach drei schön herausgespielten Treffern verdient mit 3:0. Nach dem Platzverweis und dem 1:3 glaubte Seibranz kurzzeitig an die Wende, doch auch in Unterzahl waren die Hausherren die entschlossenere Mannschaft. Spätestens nach dem schnellen 5:2 nach dem Seitenwechsel war die Gegenwehr der Gäste aus dem Allgäu gebrochen. Am Ende war der Sieg für Eschach, das sich weiter an der Tabellenspitze festsetzt, auch in dieser Höhe verdient.
FC Dostluk Friedrichshafen – SV Amtzell 3:1 (1:0). – Tore: 1:0 (43.), 2:0 (69.), 3:0 (74.) alle Sirin, 3:1 (78.) Fatigati. – Schiedsrichter: Ludwig. – Zuschauer: 100. – Gelb-Rot (90.) Bechert (SV Amtzell).
(sev) Die ersten 45 Minuten gestalteten sich sehr ausgeglichen. Beide Teams verzeichneten jeweils zwei gute Tormöglichkeiten. Der Treffer zum 1:0 in der 43. Minute „war wie ein Befreiungsschlag für uns“, meinte Vorstandsmitglied Kuru Mustafa. Cemal Sirin hatte nach einem Schuss von Oktay Ilk abgestaubt. Amtzell machte viel Druck in der zweiten Halbzeit. Den Gastgebern boten sich dadurch Freiräume, die der schnelle Cemal Sirin nutzte. Der Ehrentreffer für den SV zum 1:3 blieb da am Ende nicht mehr als Ergebniskosmetik.
FC Leutkirch - SG Argental 2:2 (1:0). – Tore: 1:0 (28.), 2:0 (53.) Mayinger, 2:1 (60.) König, 2:2 (66.) Dingler. – Schiedsrichter: Schad (Reinstetten). - Zuschauer: 100. – Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot (83.) Florian Hirscher (SG).
(sev) „Die 2:0-Führung haben wir uns bis zur 60. Minute wirklich verdient gehabt, sagte FC-Abteilungsleiter Jochen Reisch-mann. Die Leutkircher dominierten die SG und kombinierten gut. Ab der 60. Minute kämpften sich die Argentaler, die sich nie aufgaben, jedoch zurück ins Spiel. Das Team gewann fast jeden Zweikampf und erzielte schließlich auch das 2:2. „Dieses Unentschieden haben sich die Argentaler verdient. Man muss eben 90 Minuten voll da sein und nicht nur 60“, zeigte sich Jochen Reischmann kritisch mit dem Auftritt seiner Elf.
SG Fischbach/Schnetzenhausen – FC Isny 1:4 (0:2). – Tore: 0:1 (7.), 0:2 (43.), 0:3 (55.) alle Bentele, 0:4 (62.) Öztürk, 1:4 (70.) Richert. – Schiedsrichter: Reichle (Bad Waldsee). – Zuschauer: 80.
(jem) Keine Chance hatte die SG Fischbach/Schnetzenhausen vor eigener Kulisse gegen den Landesligaabsteiger. In allen Belangen hinkte die Elf von Stefan Krause dem Fußballern aus dem Allgäu hinterher, und lag zur Halbzeit durch einen Doppelpack durch Bentele bereits verdient mit 0:2 zurück. Auch nach dem Seitenwechsel konnten die Hausherren keinen Weg ins Spiel finden. Isny dominierte Ball und Gegner, baute die Führung zwischenzeitlich sogar auf 4:0 aus. In der 70. Minute gelang Richert noch der Ehrentreffer. Thomas Brugger, Pressesprecher der SG Fischbach/Schnetzenhausen, brachte es auf den Punkt: „Heute war für uns nicht mehr zu holen.“
SV Kressbronn – TSG Bad Wurzach 2:0 (2:0). – Tore: 1:0 (12.), 2:0 (25.) beide Leuthold. – Schiedsrichter: Rist. – Zuschauer: 150.
(jem) Der SV Kressbronn konnte an die guten Leistungen des vergangenen Spieltags anknüpfen, brauchte aber gut zehn Minuten, um richtig in Fahrt zu kommen. Durch einen Doppelpack von Marcus Leuthold gingen die Hausherren schließlich verdient mit 2:0 in Führung. Von den Gästen aus Bad Wurzach war im ersten Durchgang wenig zusehen, da die Elf von Andreas Maier nicht vor das gegnerische Tor kam. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild: Die TSG sicherte sich mehr Spielanteile, war mit Kressbronn teilweise auf Augenhöhe. Die Torchancen vergaben die Gäste aber, sodass es am Ende beim verdienten 2:0 blieb und Kressbronn damit die Tabellenführung übernahm. Jürgen Kopfsguter: „Das ist aber nur eine Momentaufnahme.“
SG Baienfurt – SV Fronhofen 0:2 (0:1). – Tore: 0:1 (24.) N. Deutelmoser, 0:2 (86./Strafstoß) Rist. – Besondere Vorkommnisse: (44.) Gelb-Rot für M. Kemmer (SV). – Schiedsrichter: Zuber (Biberach). – Zuschauer: 180.
(jem) „Wir treffen einfach das Tor nicht“, ärgerte sich Dieter Halder, Pressearbeiter der SG Baienfurt, nach dem Lokalderby. Obwohl seine Mannschaft überlegen in der ersten Halbzeit war, konnte nichts Zählbares erspielt werden. Halder: „Wir waren einfach zu unkonzentriert beim Abschluss.“ Und so kam, was kommen musste: Fronhofen bestrafte die Baienfurter Torflaute und ging durch Nikolas Deutelmoser mit der ersten Chance in Führung. Kurz vor der Pause (44.) sah Martin Kemmer wegen wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot. In Unterzahl blieb der Gast aber auf Augenhöhe und setzt durch einen weiteren Konter kurz vor Schluss (86.) den Nackenschlag für die SG Baienfurt.
