Inline skaten: Die Teilnehmer kamen aus allen Teilen Deutschlands, Österreich und der Schweiz. Nach der Einteilung in fünf Gruppen, die jeweils von mehreren erfahrenen Guides des Speedteam-Bodensee begleitet wurden, ging es bei zunächst kühlem, aber schönem Wetter durch Friedrichshafen Richtung Lindau. Dort gab es dann nach eineinhalb Stunden eine kurze Pause. Die Versorgungsfahrzeuge hatten alles dabei, um die Sportler bei Kräften zu halten. Nach der Stärkung ging es weiter nach Rheineck. Dort wurde bei strahlendem Sonnenschein eine etwas längere Pause eingelegt. Weiter ging es in Richtung Romanshorn. Die Skater legten ein flottes Tempo vor und erreichten gegen 14 Uhr Arbon.
Dort konnten die Teilnehmer entscheiden, ob sie nur noch bis Romanshorn skaten und dann mit der Fähre nach Friedrichshafen zurückkehren, oder ob sie die nächste Etappe in Angriff nehmen wollen. Wie auch schon im vergangenen Jahr brachen nur zwei Skater die Tour ab. Zum ersten Mal startete eine Gruppe mit ausgewählten Skatern zu einer 150-km-Streckenvariante über den so genannten Apple-Trail. Die 15 Skater legten die 20 zusätzlichen Kilometer in einem recht zügigen Tempo zurück, damit der Zeitplan der Veranstaltung nicht durcheinander gebracht wurde. Geführt wurde die Gruppe von den Langstreckenspezialisten Dietmar Bülow und Rainer Schwarz, die auch den Vereinsrekord des Speedteam-Bodensee auf der 130-km-Runde mit 4:51 Stunden halten. Mit dieser Variante darf sich die Bodenseeumrundung jetzt "längste Eintages-Skatetour Europas" nennen.
Die anderen nahmen den Lake-Trail in Angriff. Diese ausgeschilderte Skaterstrecke führt durch eine landschaftlich reizvolle Gegend abseits vom Straßenverkehr. In Konstanz angekommen, konnten die Teilnehmer auch hier die Tour abbrechen und dann mit dem Konstanzer Katamaran nach Friedrichshafen zurückkehren. Bis auf einige wenige Skater beschlossen aber alle, die Königsetappe mit 130 km Gesamtlänge zu schaffen. Im Schritttempo ging es durch das Klein-Venedig in Konstanz, wo sich wegen des schönen Sommerwetters viele Fußgänger aufhielten. Nachdem sich alle Gruppen an der Fähre gesammelt und nach einer kurzen Rast nach Meersburg übergesetzt hatten, stand die letzte Etappe über 25 km an. Ohne Probleme kamen alle Skater zwischen 18.00 Uhr und 18.30 Uhr wieder in Friedrichshafen an.
Alle waren glücklich, diese Herausforderung gemeistert zu haben. Bei der After-Skate-Party in der Festhalle in Friedrichshafen wurde bei Pasta und Bier viel über die Erlebnisse des Tages gesprochen, die meisten waren sich einig: Wir kommen nächstes Jahr wieder! Bilder und Eindrücke der Teilnehmer gibt es unter
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