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Bundesligakegler des ESV Ravensburg mit erfolgreichem Schlussspurt beim Krimi in Fürth. Dennoch auf Rang neun abgerutscht

(3530:3539). – (hef) In einem äußerst spannenden Spiel, das bis kurz vor Schluss auf des Messers Schneide stand, gewannen die Oberschwaben neben den zwei Einzelsiegen die Punkte für das bessere Gesamtergebnis. Weil Hirschau sein Heimspiel gegen Schlusslicht Schweinfurt 6:2 gewann, fiel der ESV zwar auf Rang neun zurück, das vermeintlich leichtere Restprogramm spricht aber für den ESV.

Der ESV begann wie zuletzt mit seinen schnittbesten Spielern, Darko Lotina und Reiner Buschow. Lotina lieferten sich mit dem stärksten Fürther, Michael Schobert, eine hochklassige Partie, verlor aber alle vier Sätze. Reiner Buschow brillierte in seinem Match gegen Matthias Schnetz vor allem ins Abräumen. Vor dem spannenden Finale führten die Gastgeber mit 3:1, in der Gesamtkegelzahl führte der ESV mit 22 Holz. In der Schlusspaarung schmolz dieser Vorsprung nach drei Bahnen Herbert Fäßler gegen Jens Maier und Zdravko Lotina gegen Bernd Klein auf einen Kegel. Um noch ein Remis zu erreichen mussten noch zwei Punkte auf das ESV-Konto. Die Schlussbahn dominierte wieder Fürth. Dann gelang Lotina und Fäßler ein furioses Schlussspurt zum nicht mehr für möglich gehaltene Remis. Sehr zur Freude des ESV, der sich in den Heimspielen gegen Karlstadt und Schweinfurt berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt macht.

Schobert – D. Lotina 4:0 652:6191:0

Schnetz – Buschow 0:4, 563:648

Scholler – Steinke 3:1, 558:555

Robold – Baumgartner 3:1, 597:572

Maier – Fässler 1:3, 565:580

Klein – Z. Lotina 3:1, 595:565

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