– Rote Karte: Löchle (80., SVA). – Gelb-Rot (90.)
Es hätte noch schlimmer kommen können, zumindest aus Sicht des SV Achberg, denn der TSV Schlachters dominierte von Beginn an das Spiel und ließ Achberg kaum eine Chance. Man sei mit dem 0:3 noch „gut bedient“ gewesen, vor allem da Achberg ab der 80. Minute nur noch zu zehnt spielte. Sogar den darauffolgenden Strafstoß vergab Schlachters, sonst wäre das Ergebnis noch eindeutiger ausgefallen.
VfB Friedrichshafen II – SV Kressbronn II 2:0 (1:0). – 1:0 Karavan, 2:0 (88.) Auciello.Ein „schlechtes Spiel“ war es, „keine Freude für die Zuschauer“, sagte der Friedrichshafener Trainer Rolf Weiland. Aber zumindest waren beide Mannschaften gleich schlecht, und der VfB war der glückliche Gewinner. Das Spiel zeichnete sich vor allem durch Mangel an Bewegung und Zusammenspiel aus. Wenn etwas geschah, so waren es Einzelaktionen. Als Kressbronns Torwart Florian Brugger nach einer Notbremse vom Platz gestellt wurde, machte dies das Spiel nicht unbedingt schöner oder sehenswerter. Doch das „passt schon“, so Weiland, denn ihm sei es lieber, seine Mannschaft gewänne, selbst wenn sie dafür nicht so schön spiele. „Das Beste am Spiel war für uns das Ergebnis.“
SV Tannau – SG TSV Hege-Wasserburg/BC Bodolz 1:3 (1:0). – Tore: 1.0 (40.) Benzinger, 1:1 (65.) F. Eisenbach, 1:2 (75.) Grünenburg, 1:3 (82.) Jehle. – Schiedsrichter: Oppe. – Zuschauer: 120.
„Das war eine ziemlich zähe Partie“, kommentierte SG-Spieltrainer Wolfgang Fluhr seinen ersten „Dreier“ in dieser Saison. Beide Teams agierten sehr defensiv, es ergaben sich kaum nennenswerte Torchancen. „Wie aus dem Nichts“ fiel für Fluhr das 0:1. In der zweiten Halbzeit änderte sich in spielerischer Hinsicht nichts. Beide Teams belauerten sich, aber die SG nutzte jedoch die wenigen Chancen eiskalt aus.
TSV Tettnang II – TSV Neukirch 3:3 (1:1). – 0:1 Reihs, 1:1 Adler, 1:2 Reihs, 2:2 Susak, 3:2 Werner, 3:3 (87.) Hofer.
Viele Chancen und noch mehr Engagement bot dieses Spiel, wie es so oft bei Derbys ist. Hin in und her ging, ein richtiges Kampfspiel. Selbst nachdem der zweifache Neukircher Torschütze mit Gelb-Rot vom Platz musste, blieb es eng. Ein Tettnanger hatte sich verletzt und konnte nicht ersetzt werden, weil schon dreimal ausgewechselt worden war. Ausgerechnet drei Minuten vor Schluss den Ausgleich zu kassieren, sei jedoch laut Trainer Ralf Boos „ärgerlich“ gewesen, auch weil sich zuvor keine der beiden Mannschaften einen besonderen Vorteil erkämpft hatte.
TSV Eriskirch – TSG Ailingen 4:1 (1:1). – 1:0 Münch, 1:1 Ginzheimer, 2:1 Buhmann, 3:1 Buhmann, 4:1 Münch.
Wenn man das Ergebnis betrachtet, fällt es schwer, dem Eriskircher Trainer zu widersprechen, der sagt, sein Team sei klar die stärkere Mannschaft gewesen. Auch wenn sie nach der frühen Führung zeitweise „aufhörte, Fußball zu spielen“ und so erst den Ausgleich ermöglichte. Es sei eine „Kraftanstrengung“ gewesen, das Spiel danach noch zu drehen, doch es habe sich eindeutig gelohnt: Die zweite Halbzeit wurde klar von Eriskirch dominiert. Vor allem, nachdem Markus Buhmann routiniert gleich zwei Strafstöße hintereinander verwandelte, wurde die Sache schnell eindeutig, und Karsten Münch musste mit dem 4:1 das Spiel nur noch zum Abschluss bringen.
TSV Oberreitnau – SpVgg Lindau 2:1 (1:1). – 0:1 (17.) Thommes, 1:1 (45.) Heckerot, 2:1 (60.) Grober.
Ein spannendes Spiel zeigten die beiden Teams. Es war kaum zu glauben, dass da der Tabellenletzte gegen den Ersten spielte. Zwar sei Lindau insgesamt überlegen gewesen, so Oberreitnaus Trainer Josef Kern, doch seien zu viele Chancen vergeben worden. Auf beiden Seiten, wie er hinzufügt. Insgesamt war es wohl recht turbulent, vor allem in der Schlussphase ging es hoch her, nachdem ein Oberreitnauer Spieler verletzt vom Feld musste und bereits dreimal ausgewechselt worden war. So spielte der TSV notgedrungen zu zehnt weiter, bis zwanzig Minuten vor Schluss ein weiterer Spieler ausfiel, diesmal wegen Handspiels. Als (85.) auch ein Lindauer mit Gelb/Rot vom Feld gestellt wurde, hätte es wieder halbwegs ausgeglichen sein können, doch gerade jetzt drehte Lindau noch einmal auf – und vergab (89.) die letzte große Torchance.
VfL Brochenzell – SV Nonnenhorn 5:1 (3:0). – Tore: 1:0 (5.) Scheibitz, 2:0 (12.) Gentzsch, 3:0 (39.) Schorer (Foulstrafstoß), 3:1 (54.) Mack (Foulstrafstoß), 4:1 (78.) Scheibitz, 5:1 (82.) Hirscher. – Gelb/Rot (59.) Jacobi, Buz (79., beide SVN). – SR: Filiz (Ravensburg). – Zuschauer: 150.
Die frühe Führung schien dem VfL nicht zu bekommen, denn es dauerte bis zur 39. Minute, ehe durch einen Strafstoß das 3:0 erzielt wurde. Was der VfL nach der Pause ablieferte, war trotz einer klaren Führung für die vielen, gutgelaunten Zuschauer unverständlich. So war dann auch das 3:1 durch Christian Mack nach einer dummen Aktion von Thorsten Merk eine fast logische Konsequenz. Als Lukas Scheibitz nach tollem Freistoß von Benny Jäger das 4:1 erzielte, der Gast spielte nur noch mit neun Mann, war der Bann gebrochen, und Claudio Hirscher gelange mit herrlichem Schuss der 5:1-Endstand. (mj)
