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Regionalsport SeeOst Mühelos zum Saisonsieg Nummer 20

15.03.2010
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Der VfB Friedrichshafen hat ohne große Mühe sein 20. Spiel in der Volleyball-Bundesliga gewonnen. Das 3:0 (25:15, 25:16, 25:16) über den VC Bad Dürrenberg/Spergau vor 2800 Zuschauern in der ZF-Arena Friedrichshafen lässt den Deutschen Meister als Tabellenersten in die Play-offs gehen, obwohl noch zwei Spieltag in der Normalrunde zu absolvieren sind.

VolleyballBundesliga

VfB Friedrichshafen

VC Dürrenberg/Spergau

(25:15, 25:16, 25:16)

3:0

Zustimmend hob Stelian Moculescu seinen Daumen: Super Vorstellung Jungs!, signalisierte der Friedrichshafener Trainer in Richtung Empore der ZF-Arena Friedrichshafen. Nicht die Leistung seiner Volleyballjungs kommentierte „Stelu“ mit dieser Geste. Die Brassband „Guck a Musik“ wurde damit bedacht. „Sensationell, das macht Laune“ applaudierte ihnen Moculescu nach dem Schlusspfiff. Die Musiker des Heims Pfingstweid hatten den begeisterten 2800 in der Arena Friedrichshafen mit ihren treibenden Rhythmen ordentlich eingeheizt. So wie auf dem Spielfeld die blau-weißen Volleyballer ihren Gästen.

Dem Tempo, das der Deutsche Meister von Beginn an anschlug, war Dürrenberg/Spergau nur ganz selten gewachsen. Die lange Zwangspause – vergangenes Wochenende fand ja das Pokalfinale erneut ohne den VfB Friedrichshafen statt – hatte dem VfB-Ensemble ganz offensichtlich nicht geschadet. Im Gegenteil. Ordentlich gestärkt durch „viel, viel Training“ (Moculescu), mit einer im Vergleich zu den vergangenen Partien veränderten Aufstellung, entwickelte der VfB Friedrichshafen viel Spielfreude.

Steller Lukas Tichacek, Adrian Gontariu in der Diagonalen, Idi und der wieder genesene André Ricardo Lukianetz auf der Außenbahn, Joao José und Marcus Böhme (Mittelblock) sowie Libero Nikola Rosic präsentierten beinahe fehlerfreies Service (zehn Asse), nur selten dejustiertes Sideout, dazu eine so gut wie immer auf Ballhöhe agierende Blocksicherung und Feldabwehr: Nach der obligatorischen Warmlaufphase (8:7, 13:12) des Gastgebers hatten die Spergauer nichts mehr zu lachen (20:13). „Der VfB Friedrichshafen hat sehr gut, konstant sehr gut aufgeschlagen, das war ziemlich einschneidend“, beurteilte VC-Trainer Michael Mücke nach dem Schlusspfiff das blitzschnelle 25:15, 25:16, 25:16 in gerade mal 59 Minuten. Eine Minute mehr übrigens als der Ligarekord, aufgestellt am 13. Februar vom VfB Friedrichshafen beim Heimspiel gegen Aufsteiger Bühl.

Selbst Marcus Böhme, zu Beginn der Saison eher als Wackelkandidat im Service einzuordnen, langte am Samstag ordentlich zu. Der 2,11-m-große Mittelblocker verströme mittlerweile eine unglaubliche „Präsenz“ auf dem Feld, war nicht nur Mücke von der Abschlaghöhe des Ex-Berliners beeindruckt. Und so steuerte die 20. Partie der Saison auf ihr unweigerliches Ende zu. Denn auch Lukas Kampa, der für Tichacek stellte, Christan Fromm für André Ricardo Lukianetz und Andrej Spinu anstelle von Joao José ließen den chancenlosen Volleyballern des Tabellenzehnten keine Zeit zum Atemholen. „Die Jungs haben heute gut gespielt. Auch die, die hereingekommen sind“, hatte Moculescu keinen Grund zum Meckern. Zumal sich seine Mannschaft mit diesem Erfolg zwei Spieltage vor Schluss der Hauptrunde den ersten Tabellenplatz endgültig gesichert hat.

Nur die spielfreudigen Musiker der „Guck a Musik“ aus Tettnang, die hätten am Samstagabend Grund zur Klage gehabt. Nach 59 Minuten war alles schon vorbei in der ZF-Arena. Zumindest in dieser Begegnung. Aber geht es nach dem Willen von Stelian Moculescu und seinem Team, gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Möglichkeiten, in der Arena Friedrichshafen für ordentlich Stimmung und flotten Schwung zu sorgen. Denn auch in den Play-offs will der „VfB Friedrichshafen gewinnen, wie immer eben“ (Moculescu).

Regionalsport Bodensee Ost
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