Der erste Schritt Richtung Viertelfinale in der Volleyball-Champions-League ist dem VfB Friedrichshafen gestern Abend in der ZF-Arena gelungen.
Dem 3:0 (29:27, 25:18, 25:21) über den französischen Meister vor 3100 begeisterten Zuschauern muss kommenden Mittwoch in Tours ein weiterer Sieg folgen. Notfalls im Golden Set, sonst ist die Saison in der Königsklasse für den Deutschen Meister zu Ende.
Verwundert rieben sich die Fans ihre Augen: Juraj Zatko (Zuspiel), Oliver Venno (Diagonal), Milos Vemic, Idi (beide Annahme und Außenangriff), Joao José, Marcus Böhme (beide Mittelblock) und Libero Nikola Rosic starteten hochkonzentriert, von Nervosität war überhaupt nichts zu spüren (8:3). Aber natürlich kam der Einbruch (14:14), genauso deutlich die Trotzreaktion. Hätten José & Co. ihre Chancen besser genutzt, der Satz wäre früher als mit dem 29:27 entschieden gewesen. Und das Volleyballfest fand auch nach dem ersten Seitenwechsel seine Fortsetzung. Friedrichshafen sorgte mit Top-Aufschlägen, einem stabilen Side out und unbändigem Kampfeswillen für begeisterte Fans und mit dem 25:18 für ein ohrenbetäubend gefeiertes 2:0. Es gab Spiele des VfB, da zittert die gesamte Halle: „Bekommen die VfB-Angreifer ihre Bälle durch oder nicht?“
Aber nicht gestern Abend. Phänomenal, wie Oliver Venno und seine Kollegen ihre Arbeit am Netz erledigten. 3:0 gewann der VfB. Eine ähnliche Leistung im Rückspiel kommenden Mittwoch und Friedrichshafen statt Tours steht im Viertelfinale. (heh)
Champions League: VfB Friedrichshafen - Tours VB