Gleitschirmfliegen: Bei den insgesamt vier Durchgängen beim dritten Worldcup dieser Saison erreichte Torsten Siegel am Ende als bester Deutscher den 18. Platz. Damit sicherte er sich in der Gesamtwertung den fünften Platz. Der 39-Jährige flog damit nicht ganz so gut, wie er selbst gehofft hatte. Trotzdem ist er mit dem Ergebnis zufrieden: "Die Flugbedingungen in Spanien waren ähnlich wie vor sechs Jahren und ich hatte mir eigentlich ein besseres Ergebnis ausgerechnet. Irgendwie ist es nicht richtig rund gelaufen", sagte Siegel.
Damit kämpft der Profi-Paraglider, der von Vaude und dem Gleitschirm-Hersteller UP gesponsert wird, weiter um einen Podiumsplatz im Gesamtworldcup. Noch stehen zwei Durchgänge in Bulgarien und Brasilien aus. "Ich werde natürlich nicht aufgeben, noch weiter nach vorne zu fliegen", so ein kämpferischer Torsten Siegel.
Höhepunkt des Wettbewerbs in Spanien war für den Tettnanger ein 140 Kilometer langer Flug nach Andorra. "Der Flug war extrem anstrengend, aber der erste Streckenabschnitt war unglaublich schön. Die Pyrenäen sind zu dieser Jahreszeit noch tiefgrün und viele kleine Wasserfälle stürzen in tiefe und karstige Schluchten." Viel Zeit, die Natur zu bewundern, hatte Torsten Siegel dabei allerdings nicht. Das Fluggebiet ist für seine harten Bedingungen bekannt. Starke Thermik mit Steigwerten bis zu 10 Metern pro Sekunde sowie turbulente Talwindsysteme forderten von Wettkampfpilot Siegel bei der Streckenplanung ein Höchstmaß an Konzentration und Weitblick. "Ich erreichte maximal 2600 Meter Flughöhe, und so war das Vorankommen sehr schwer.
