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Der VfB Friedrichshafen und der SC Pfullendorf trotzen der eisigen Kälte und tragen heute ein Testspiel aus

Auch wenn die derzeitigen Temperaturen wenig verlockend erscheinen, sich ohne „Zwiebel-Look“ längere Zeit draußen aufzuhalten, wollen es der VfB Friedrichshafen und der SC Pfullendorf heute wissen. In einem Testspiel versuchen die Häfler ab 13 Uhr auf dem Kunstrasen, dem Regionalligisten Paroli zu bieten.

Für Friedrichshafen ist es der erste Härtetest, seit knapp zwei Wochen befinden sich die Verbandsligakicker um Trainer Dzemal Fetic wieder im Trainingsbetrieb. Dass mit dem zwei Spielklassen darüber thronenden SCP ein richtig starker Gegner nach Friedrichshafen kommt, war von Dzemal Fetic auch so beabsichtigt. „Das war bewusst so angesetzt, damit wir gleich unsere Schwächen aufgezeigt bekommen“, meint Friedrichshafens Trainer. Die Übungseinheiten in den vergangenen Tagen seien „Ok“ gewesen, „wir haben dazu noch sechs gute Läufe absolviert“, glaubt Fetic, dass sein Team in Sachen Ausdauer einen wichtigen Grundstein gelegt hat. Die Neuzugänge Ugur Conkiran, Cakmak Yücel (beide aus Bad Saulgau) und Oktay Ilk hätten sich gut eingefügt und bislang „in keinem Training gefehlt“, lobt der VfB-Coach. Weniger gefallen habe ihm jedoch, dass die Pläne, die er vor dem offiziellen Trainingsauftakt an seine Spieler zum eigenverantwortlichen Konditionstraining herausgegeben hatte, nicht von jedem umgesetzt wurden.

Die Vereinbarung des Testspiels, das ursprünglich als Blitzturnier geplant war, der FC Kreuzlingen musste jedoch krankheits- und verletzungsbedingt absagen, fiel Dzemal Fetic relativ leicht. Schließlich bezeichnet er auch heute noch den SCP als seinen „Heimatverein“ und kennt dessen Trainer Adnan Sijaric seit 25 Jahren und hat mit diesem früher auch zusammengespielt.

Sijaric selbst ist froh über jede Trainingseinheit, die nicht in der Halle stattfinden muss. „Es war uns nicht möglich, draußen zu trainieren“, berichtet Pfullendorfs Trainer davon, dass die Vorbereitung beim SCP noch nicht wirklich optimal verläuft. Das schlägt sich auch in den bisherigen Testspielen wieder, die „von den Ergebnissen her nicht positiv“ verliefen. Allerdings habe seine Mannschaft zuletzt durchaus „schon ganz gefällig kombiniert. Auf den letzten 25 Metern vor dem Tor fehlt aber noch die Spritzigkeit und Effektivität“, sagt Adnan Sijaric. Der SCP-Trainer will heute auch einigen Spielern, die sich bislang noch nicht durchsetzen konnten, „die Möglichkeit geben, in die erste Elf zukommen“.

Mit den Erkenntnissen aus dieser Begegnung geht es dann für Pfullendorf ab dem 13. Februar ins Trainingslager und auch der VfB verabschiedet sich nach den Partien gegen Schwarzenberg (Aut) und Bad Saulgau vom 20. – 27. Februar in wärmere Gefilde.

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