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Volleyball-Bundesliga: Häfler wollen sechsten Sieg in Folge

21.03.2009
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Im letzten Auswärtsspiel der Normalrunde der Volleyball-Bundesliga gastiert der VfB Friedrichshafen heute Abend bei den Wuppertal Titans. Dabei treten die Häfler mit viel Respekt, zugleich aber auch dem Selbstbewusstsein aus fünf Bundesligasiegen in Folge an.

Volleyball-Bundesliga: Wuppertal Titans – VfB Friedrichshafen (heute, 19 Uhr). - Als sich die Volleyballer aus Wuppertal vor Saisonbeginn den martialischen Namen Titans gaben, wirkte dies viel zu hoch gegriffen. Schließlich gingen sie mit einem Mini-Aufgebot von nur sieben Spielern an den Start, so dass ihnen kaum Chancen eingeräumt wurden, den Klassenerhalt zu schaffen. Das allerdings hat sich mittlerweile geändert. Die Wuppertaler haben sich Respekt verdient und bereits drei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt perfekt gemacht. „Wir haben allen gezeigt, was mit mannschaftlicher Geschlossenheit, Moral und Siegeswillen möglich ist“, sagt Wuppertals Trainer Jens Larsen. „Jetzt können wir befreit aufspielen und unseren Fans ein tolles Spiel und einen schönen Saisonabschluss bieten.“

Mit dementsprechender Vorsicht treten die Profis vom VfB Friedrichshafen in Wuppertal an. „Ich erinnere mich noch gut an das Hinspiel in Friedrichshafen. Da hat sich Wuppertal wirklich gut verkauft“, sagt VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu. „Die Mannschaft hat Biss. Wir sind gut beraten, mit dem nötigen Ernst an dieses Spiel heranzugehen und vor allem dann auch genauso zu spielen.“

Schließlich geht es für die Häfler nicht nur um den sechsten Bundesligasieg in Folge, sondern nach wie vor um die bestmögliche Ausgangsposition für die Anfang April beginnenden Play-offs. Derzeit rangieren sie punktgleich mit Spitzenreiter Generali Haching und dem Dritten SCC Berlin auf dem zweiten Rang. Nur die Satzdifferenz trennt die drei Topteams der Liga. Haching weist derzeit 59:17 Sätze, Friedrichshafen 59:19 Sätze und Berlin 58:21 Sätze auf. „Natürlich würden wir am liebsten als Erster in die Play-offs gehen. Realistisch betrachtet aber ist das mittlerweile unwahrscheinlich“, so Moculescu. „Nichtsdestotrotz wollen wir uns keinen weiteren Satzverlust erlauben.“

Eine hohe Messlatte, schließlich geht das VfB-Ensemble personell dezimiert in die Partie. Lukas Divis und Robert Hupka sind verletzungsbedingt bis zum Saisonende nicht mehr spielbereit. Zudem steht hinter dem Einsatz von Markus Steuerwald ein dickes Fragezeichen. Der 20-Jährige konnte aufgrund eines Virusinfekts die Woche nicht trainieren, tritt die Reise nach Wuppertal aber mit an.

Ein weiterer Häfler allerdings könnte bei den Wuppertaler Titanen zum Einsatz kommen. Seit Ende vergangenen Jahres nämlich zählt Mister Volleyball Burkhard Sude zu deren Aufgebot und bestritt am vergangenen Sonntag sein erstes Erstligaspiel seit vielen Jahren. Ob der 51-Jährige und damit älteste Spieler der Bundesliga heute mit von der Partie ist, entscheidet sich kurzfristig. „Wir telefonieren am Freitag wie die Lage ist“, so Sude. „Ich war bereit zu helfen, wenn Not am Mann ist. Wenn das der Fall ist, bin ich am Samstag dabei.“

Regionalsport Bodensee Ost
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