Mein

Regionalsport SeeOst Fußball-Bezirksliga: Frust beim VfB Friedrichshafen II

26.09.2011
Schlagwörter


Trainer Ralf Bühler: „Klar bessere Mannschaft“ hat verloren, SV Mochenwangen war beim 2:1 einfach cleverer

Fußball-Bezirksliga: VfB Friedrichshafen II – SV Mochenwangen 1:2 (0:1). – Tore: 0:1 (45./Strafstoß), 0:2 (75./Strafstoß) beide Reich, 1:2 (85.) Karahan. – SR: Schwarz (Kirchdorf a. I.). – ZS: 50.

(jem) Frust herrschte nach der Partie in Friedrichshafen. „Ich habe in den vergangenen Wochen mein Team des Öfteren kritisiert. Heute aber hat die klar bessere Mannschaft verloren“, ärgerte sich Trainer Ralf Bühler. Seine Elf konnte vor allem im ersten Durchgang ihre Überlegenheit nicht in Tore ummünzen. Einen Wermutstropfen gab es zusätzlich: Ibrahim Tuncay wurde an der Seitenlinie von einem Mochenwangener Spieler gefällt und musste ins Krankenhaus. „Das war ein ganz grobes Foulspiel, der Schiedsrichter beließ es aber bei einer Ermahnung“, so Bühler. Der SV spielte clever und entführte am Ende alle drei Punkte.

TSV Tettnang – FC Isny 3:3 (0:1). – Tore: 0:1 (28.) Bentele, 1:1 (47.) Zech (Strafstoß), 2:1 (60.) Zech, 2:2 (62.) Schühe, 2:3 (71.) Öztürk, 3:3 (82.) Zech (Strafstoß). – SR: Farruggio (Ehingen). – ZS: 70.

(sev) „Mit dem 3:3 müssen wir zufrieden sein“, lautete das Fazit von Tettnangs Trainer Oliver Ofentausek, der offen zugab, dass das Remis für Isny „eher ein Punktverlust war“. Den drei Gegentreffern verlieh er das Prädikat „saudumm“. Die Gäste waren die spielbestimmende Mannschaft, auch wenn sie sich ebenso wie der TSV kaum echte Torchancen erspielten. „Isny war mehr gewillt, die Partie zu gewinnen. Bei uns sah das nicht so aus“, kritisierte Ofentausek das fehlende Engagement seiner Mannschaft, nahm aber zumindest etwas Positives mit aus der Partie: „Wir haben nach dem 2:3 Moral gezeigt.“

SG Baienfurt – SV Weingarten 4:2 (1:1). – Tore: 1:0 (10.) Blank, 1:1 (22.) Peli, 1:2 (51.) Lewandowski, 2:2 (52.) Manz, 3:2 (66.) Bonn, 4:2 (85.) Sies. – SR: Wolf (Oberteuringen). – ZS: 500. – Gelb-Rot: Manz (62., SG).

(sev) In einer ausgeglichenen Anfangsphase gingen die Gastgeber nach einem Eckball in Führung. Nach dem 1:0 machte die SG weiter Druck, musste aber nach einem „unnötigen Ballverlust im Mittelfeld“, wie es SG-Pressemann Dieter Halder gesehen hatte, das 1:1 hinnehmen. Beide Teams hatten danach Chancen, nutzten diese aber nicht. Die Gäste erwischten den besseren Start in die zweite Hälfte doch auf das 2:1 folgte der Ausgleichstreffer. Obwohl in Unterzahl ab der 62. Minute, drehte Baienfurt die Partie. Auch wenn Weingarten versuchte, das Spiel breit zu machen, um die Überzahl auszunutzen, hielt die SG-Defensive stand. Nach einem langen Ball sorgte Benjamin Sies für die Entscheidung.

FV RW Weiler II – TSG Bad Wurzach 1:1 (1:1). – Tore: 0:1 (31.) Kürtoglu, 1:1 (45./Strafstoß) Schwärzler. – Gelb-Rot (89.) für Meißle (FV). – Schiedsrichter: Fischer (Ostrach). – Zuschauer: 100.

(jem) „Das war ein sehr glückliches Unentschieden“, musste Benjamin Schwärzler, Pressearbeiter des FV RW Weiler, zugeben. Denn die Gäste aus Bad Wurzach waren über 90 Minuten das dominierende Team, gingen völlig verdient in der 31. Minute durch Kürtoglu in Führung. Ansonsten vergab die TSG aber am laufenden Band Chancen, darunter (28.) einen Strafstoß durch Müller. Kurz vor der Pause (45.) traf Schwärzler per Strafstoß zum 1:1. Auch in der zweiten Halbzeit nahmen die Gäste das Heft in die Hand, blieben aber vor dem Weiler Tor erneut erfolglos. Schwärzler: „Am Ende hat sich die TSG selbst bestraft.“

SG Argental – SV Fronhofen 1:1 (1:0). – Tore: 1:0 (21.) Gian-Luca Zamarco, 1:1 (56.) Haßler. – Zuschauer: 230. – Schiedsrichter: Engel (Kempten).

(mab) In einer wenig ansehnlichen Bezirksligapartie gab es eine gerechte Punkteteilung. Argental hatte den besseren Start, bitter für die Hausherren jedoch die frühe Verletzung von Mittelfeldmotor Florian Hirscher. Dennoch ging die SGA in Führung, einen Freistoß aus großer Entfernung hatte der Gästekeeper falsch eingeschätzt, und der Ball landete zur Argentaler Führung im Netz. Bis zur Halbzeit tat sich danach nicht mehr viel, auch nach dem Wiederanpfiff nicht. Beide Teams boten spielerische Magerkost und beharkten sich mit vielen kleinen Fouls. Fronhofen nutzte nach gut einer Stunde eine Unachtsamkeit in Argentals Defensive, Haßler traf per überlegtem Flachschuss. Beide Teams griffen oft zu hohen, langen Bällen, je eine Torchance hüben wie drüben war jedoch alles, was die Zuschauer noch zu sehen bekamen. Am Ende waren beide froh über den einen Punkt.

FC Wangen II – TSV Eschach 2:4 (1:1). – Tore: 1:0 (19.) Fuchs, 1:1 (35.), 1:2 (46.) beide Fässler, 2:2 (55./Strafstoß) Fuchs, 2:3 (70.) Merk, 2:4 (75.) Fässler. – Gelb-Rot für Karrer (45., FC). – Schiedsrichter: Koch (Biberach). – Zuschauer: 80.

(jem) „Der Platzverweis war für uns der Genickbruch“, ärgerte sich Klaus Schmähl, der Trainer des FC Wangen II, der mit dieser Entscheidung keineswegs einverstanden war. Denn sein Team hielt gut mit, gestaltete die Partie gegen starke Eschacher offen. Nach früher Führung mussten die Hausherren den Ausgleich noch vor der Pause hinnehmen. Im zweiten Durchgang in Unterzahl konnten die Wangener eine Eschacher Führung zwar noch mal ausgleichen, mussten aber am Ende dem höheren Laufpensum Tribut zollen. TSV-Stürmer Fässler entschied die Partie mit einem lupenreinen Dreierpack.

SV Seibranz – SG Kisslegg 1:3 (1:1). – Tore: 0:1 (13.) A. Kempter, 1:1 (30.) Schöllhorn, 1:2 (46.), 1:3 (74.) beide Maas. – Schiedsrichter: Erz (Westerheim). – Zuschauer: 220.

(jem) „Dezimierte Seibranzer haben heute gegen die den Erwartungen nicht gerecht werdenden Kisslegger verloren“, beschrieb SV-Pressearbeiter Norbert Locher die Partie. Während Seibranz in der ersten Halbzeit das Duell noch offen gestalten konnte, musste die Elf von Gerhard Grünhagel in der zweiten Halbzeit die Gäste ziehen lassen. Vor allem der Ausfall von Philipp Zollikofer in der Offensive hinterließ seine Spuren, denn die Gastgeber taten sich in der Vorwärtsbewegung sehr schwer. Der Doppelpack von SG-Goalgetter Thomas Maas sorgte für die am Ende verdiente Entscheidung. Locher: „Mit 220 Zuschauern entwickelte sich beim Derby eine ganz eigene Atmosphäre, die man erlebt haben muss.“

zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung
Unsere Community-Regeln