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Regionalsport SeeOst Die schönste Zeit des Jahres naht

16.03.2010
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Schon jetzt ist der nächste Meilenstein der Ravensburger Eishockeygeschichte gesetzt. Platz drei nach 52 Spieltagen in einer Hauptrunde, die wohl noch nie so ausgeglichen war. Viele vermeintliche Eishockeyexperten sprachen sogar davon, dass die 2. Bundesliga in der Klasse noch nie so nah an der DEL lag, wie in dieser Spielzeit.

2. Eishockey-Bundesliga: Schon jetzt ist der nächste Meilenstein der Ravensburger Eishockeygeschichte gesetzt. Platz drei nach 52 Spieltagen in einer Hauptrunde, die wohl noch nie so ausgeglichen war wie am Sonntag zu Ende gegangene. Viele Eishockeyexperten sprachen sogar davon, dass die 2. Bundesliga in der Klasse noch nie so nah an der DEL lag, wie in dieser Spielzeit. Klar, da tragen die Favoriten der Liga ihre Aufstiegsambitionen selbstbewusst nach außen. Und weil die Kölner Haie und die Kassel Huskies in der höchsten deutschen Spielklasse vor tiefen finanziellen Abgründen, am Rande der Insolvenz stehen, winkt für „Zweitklässler“ mehr denn je der Einstieg in die höchste deutsche Spielklasse.

Schwäbisch bescheiden geben sich allerdings die Ravensburger Tower Stars. „Wir sind hier noch nicht soweit, da offen rauszugehen und von Meisterschaft und Aufstieg zu reden“, sagte Trainer Peter Draisaitl vergangene Woche. Doch dies ist die Theorie. Klar ist spätestens seit Sonntag um 20.15 Uhr, dass neben der Mannschaft selbst jeder in der Region Bodensee-Oberschwaben und Allgäu, der auch nur ein bisschen für Eishockey übrig hat, Deutscher Bundesliga-Meister werden will. Auch Tower-Stars-Geschäftsführer Peter Horne zeigt sich vom bisherigen Saisonverlauf begeistert. „Wir haben tolle Spiel gesehen und hatten einen Zuschauerschnitt von knapp unter 2900 Fans. Das ist eine Riesensache“, sagt er und schwor nach dem 4:3-Sieg über Landshut im letzten Hauptrundenspiel am Sonntag Fans, aber auch Sponsoren und Werbepartner im VIP-Raum auf die Play-offs ein. „Jetzt brauchen wir Ihre Unterstützung mehr denn je. Sowohl in eigener Halle, aber auch auswärts“, sagte der Tower-Stars-Chef.

Neben einer gehörigen Portion Euphorie und Stolz funkelte aber auch ein Tick Erleichterung in den Augen der Tower-Stars-Verantwortlichen. Trotz erneuter Verletzungsmisere vom dritten Platz aus in die Play-offs zu starten, war und ist kein Selbstläufer. Mit Philipp Haug, Markus Busch, Kyle Helms, Chris Blight und Jeremy Adduono musste das EVR-Team teils die gesamte Saison auf hochkarätige Spieler verzichten. Doch davon ließen sich die Ravensburger nicht aus der Bahn werfen, und das Management hatte zudem erneut ein glückliches Händchen bei der Auswahl der Neuzugänge. Shane Endicott und Ash Goldie, die zusammen mit Ben Thomson die erste Paradereihe bilden, sind nur zwei Beispiele.

Auch physisch sehen sich die Tower Stars gut für die Play-offs gerüstet. „Vergangene Saison kam schon zum Viertelfinale die halbe Mannschaft auf dem Zahnfleisch daher. Aber dieses Jahr gehen wir deutlich frischer in die entscheidenden Spiele“, sagte Peter Draisaitl, warnt aber vor dem nächsten Gegner, den Heilbronner Falken. „Die Falken erwiesen sich in den vergangenen Wochen als heißestes Team der Liga. Da wartet ein hartes Stück Arbeit auf uns.“

Bis Mittwoch hat die Mannschaft erst einmal eine Verschnaufpause gewährt bekommen, lediglich freiwilliges Eistraining steht auf dem Programm. Ran müssen allerdings die Torhüter Rohde und Mayer, die vom renommierten Schweizer Torwarttrainer Martin Winkler noch einmal einen Feinschliff und Tipps für die wichtigsten Spiele des Jahres erhalten.

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