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Regionalsport SeeOst Den Spitzenreiter gestürzt

14.11.2011
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SV Fronhofen schlägt den SV Amtzell mit 3:2, Argental setzt sich im Fußball-Bezirksligaderby gegen den TSV Tettnang mit 2:0 durch

Fußball-Bezirksliga: SV Fronhofen - SV Amtzell 3:2 (2:1). - Tore: 0:1 (10.) Wetzel, 1:1 (33.) M. Deutelmoser, 2:1 (39.) Rist (Foulstrafstoß), 3:1 (51.) Kemmer, 3:2 (87.) Hack. – SR: Maucher (Eberhardszell). – ZS: 250.

(rek) Amtzell legte vom Anpfiff weg los, als wenn es keinen Morgen gebe. Fronhofen konnte nur reagieren, und so war die frühe Gästeführung mehr als verdient. Nach einer Viertelstunde scheiterte Amtzell am Aluminium. Dies schien der Weckruf für den SVF gewesen zu sein. In der 33. Spielminute: Ball-eroberung durch Matthias Steinhauser, Pass auf Dominik Deutelmoser, dieser bediente seinen Bruder Marius mustergültig mit einer Flanke, Kopfstoß – 1:1. Fronhofen blieb dran, wenig später ein klares Foul an Marius Deutelmoser im gegnerischen Strafraum, den Strafstoß verwandelte Daniel Rist sicher zum 2:1-Halbzeitstand. Die Gastgeber kamen gut aus der Kabine. Bereits in der 51. Spielminute erhöhte Peter Kemmer nach Freistoß von Daniel Hörner per Kopf auf 3:1. Amtzell reagierte mit wütenden Angriffen. Der SVF verteidigte leidenschaftlich und musste nur noch den Treffer zum 2:3 von Nikolai Hack kurz vor Spielende zulassen.

SG Argental – TSV Tettnang 2:0 (1:0). – Tore: 1:0 (15.) König (Strafstoß), 2:0 (80.) Hirscher. – Schiedsrichter: Traub (SG Griesingen). – ZS: 350.

(mab) Vor toller Zuschauerkulisse lieferten sich die Lokalrivalen ein enges und faires Match, in dem Martin König die Gastgeber in Front brachte. Auch danach war das Derby zumeist ausgeglichen. TSV-Spielertrainer Oliver Ofentausek pushte sein Team in der Halbzeit, doch auch nach Wiederanpfiff waren wirklich gute Torgelegenheiten Mangelware. Eine Standardsituation brachte die Vorentscheidung: Florian Hirscher trat von halb links einen scharfen Freistoß in den Strafraum, der an Freund und Feind vorbei seinen Weg zum 2:0 ins Tor fand.

TSG Bad Wurzach – SG Kisslegg 0:2 (0:0). - Tore: 0:1 (48.) Rössler, 0:2 (90.) Kempter. – SR: Varlioglu. – ZS: 150.

(fah) Bereits in der zehnten Minute vergab der Wurzacher Reichsmann einen Foulstrafstoß. Die Gäste beherrschten aber weitgehend das Geschehen. In der 48. Minute erzielte David Rössler per Strafstoß das 1:0 für die SG. Torchancen auf beiden Seiten waren Mangelware, da die Abwehrreihen die meisten Bälle souverän klären konnten. In der Nachspielzeit sorgte Armin Kempter schließlich für die endgültige Entscheidung.

FC Wangen II – SV Seibranz 0:2 (0:2). – Tore: 0:1 (17.) Angele, 0:2 (38.) Linge. – SR: Reichle (Bad Waldsee). – ZS: 70.

(sev) „Die haben unsere Abwehrfehler eiskalt ausgenutzt“, berichtete Wangens Trainer Klaus Schmähl. Zwar habe sein Team nicht nur Fehler produziert, sondern auch „einiges richtig gemacht“, doch fehlte den Allgäuern letztlich die Durchschlagskraft und Präzision im Angriffsspiel. „Bei uns war heute irgendwie Sand im Getriebe“, glaubt Klaus Schmähl auch, dass die zuletzt guten Ergebnisse vielleicht dazu verführt hätten, gegen Seibranz nicht die allerletzte Entschlossenheit an den Tag zu legen. Da passte auch das 0:2 aus Wangener Sicht ins Bild, als SV-Stürmer Dominik Linge von einem Wangener Abwehrspieler, der eigentlich klären wollte, angeschossen wurde und der Ball sich über den FC-Keeper hinweg ins Netz senkte.

SV Weingarten – FC Isny 3:3 (1:1). – Tore: 0:1 (9.) Jann, 1:1 (19.) Kapellen, 2:1 (63.) Linge, 2:2 (70.), 2:3 (74.) Schmähl, 3:3 (90.) Pereny. – Schiedsrichter: Marschallek (Tuttlingen). – ZS: 180.

(sev) „Wir hatten in der ersten Halbzeit unsere Vorteile, in der zweiten war Isny stärker“, sprach der Weingartener Trainer Michael Steinmaßl von einer Begegnung mit zwei ziemlich unterschiedlichen Spielhälften. Zudem war seiner Mannschaft in den ersten 45 Minuten ein seiner Meinung nach klarer Strafstoß verwehrt worden. Danach übernahm jedoch Isny das Ruder und drehte die Begegnung. Der Ausgleichstreffer in der 90. Minute sei deshalb auch unter dem Strich als glücklich zu bewerten, gab Michael Steinmaßl zu. „Mit dem 3:3 können beide gut leben, wir vielleicht ein bisschen besser als die Isnyer“, lautete sein abschließendes Resümee.

SG Baienfurt – VfB Friedrichshafen II 0:0 (0:0). – SR: Traub. – ZS: 70.

(sev) Ein typisches 0:0-Spiel bot sich dem Publikum in Baienfurt. Keiner der beiden Mannschaften gelang es, sich wirklich hundertprozentige Torchancen zu erarbeiten, auch wenn die Gastgeber „mehr für die Offensive getan haben“, wie es SG-Pressemann Dieter Halder gesehen hatte. Seine Mannschaft hatte zwar etwas mehr vom Spiel, während der VfB Friedrichshafen II auf Konter lauerte, letztendlich war jedoch weder die eine noch die andere Variante vom Erfolg gekrönt.

FV RW Weiler II – FG 2010 Wilhelmsdorf/Riedheim/Zussdorf 2:4 (0:0). – Tore: 0:1 (50.) Schmidt, 0:2 (56.) Behrenbold, 1:2 (77.) Meißle, 2:2 (82.) Knapp, 2:3 (87.) Schäfer, 2:4 (93.) Ganal. – Schiedsrichter: Ehrlicher. – ZS: 100. – Gelb-Rot: Gräser (93., RW).

(sev) Nach torlosen ersten 45 Minuten, erarbeiteten sich die Gäste nach Wiederanpfiff schnell ein scheinbar komfortables 2:0. Doch als Weiler-Keeper Beck einen Strafstoß hielt, schien das die Initialzündung für die Gastgeber, die in der 77. Spielminute verkürzten und in der 82. sogar den Ausgleich markierten. Zu diesem Zeitpunkt saß Thomas Ardemanni schon gar nicht mehr auf der FG-Trainerbank: Der Unparteiische hatte den Gäste-Coach wegen Reklamieren verbannt. „Zum Glück hat es sich doch noch für uns zum Guten gewendet“, war Ardemanni erleichtert, dass seine Mannschaft das Spiel letztlich doch noch zu ihren Gunsten entschied. „Wir haben ein Qualitätsproblem“, sprach Weiler-Trainer Peter Alber dagegen Klartext.

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