Fußball-Bezirksliga Württemberg: SV Mochenwangen – SV Amtzell 4:3 (1:1). – Tore: 1:0 (22.) Reich, 1:1 (43.) Müller, 2:1 (51.), 3:1(58.) beide Spieß, 4:1 (78.) Bloos, 4:2 (85.)Wetzel 4:3 (93.) Brecht – SR: Würth .
- Zuschauer: 150.
(sbr) Der Tabellenführer startete gut in die Partie und hätte nach 20 Minuten den Führungstreffer verdient gehabt. Stattdessen schaffte der Landesligaabsteiger Mochenwangen durch einen schönen Konter seinerseits die Führung, konnte diese aber nicht bis zur Halbzeit halten. Nach Wiederanpfiff ließen die Hausherren weniger zu und gingen zunächst erneut in Führung, konnten diese dann jedoch durch weitere Treffer von Spieß und Bloos ausbauen. Gegen Ende der Partie wurde es dann noch einmal spannend. Wetzel und Brecht verkürzten jedoch zu spät und so verlor der Tabellenführer zum ersten Mal in dieser Saison. „Wir sind froh, verdient gewonnen zu haben“, so SVM-Trainer Miroslav Topalusic.
SG Argental – SG Baienfurt 2:1 (1:0). Tore: 1:0 (44.) König (Strafstoß), 1:1 (67.) Sies, 2:1 (84.) Hirscher.– SR:Brugger (BSC Berkheim). - Zuschauer: 250.- Gelb-Rot: Manz (74., Baienfurt).
In der ersten Halbzeit sahen die zahlreichen Zuschauer eine Partie mit sehr wenigen Torraumszenen. Die Heimelf versuchte, das Heft in die Hand zu nehmen, doch die Gäste standen defensiv gut gestaffelt, und riskierten in der Offensive kaum etwas. Kurz vor der Pause gelang es der SGA den Druck etwas zu erhöhen. Martin König kam im Strafraum zu Fall und verwandelte den fälligen Strafstoß selbst. Auch nach Wiederanpfiff waren Torchancen immer noch Mangelware, doch dann jagte Benjamin Sies einen Freistoß ins linke Kreuzeck. Daniele Zamarco vergab kurz darauf die gute Möglichkeit wieder in Führung zu gehen. Die Hausherren nutzten ihre Überzahl nach einem Platzverweis für die Gäste und Florian Hirscher markierte den umjubelten Siegtreffer.
SV Fronhofen – SV Seibranz 1:3 (1:0). - Tore: 1:0 (45.) Rist (Foulstrafstoß), 1:1 (51. , Strafstoß), 1:2 (81., Strafstoß) Gregg, 1:3 (88.) Linge. – SR: Lorenz (Illmensee). - Zuschauer: 150.
In der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. Zu Beginn hatte Seibranz mehr vom Spiel, verbuchte allerdings keinen Torerfolg. Eigentlich genau zum richtigen Zeitpunkt ging der SVF durch einen Strafstoß in Führung. Leichte Fehler in der SVF-Defensive ermöglichten den Gästen dann aber nicht nur den Treffer zum 1:1 sondern auch das 2:1 (81.). Dazwischen spielte nur der SVF. Kaum zu glauben, aber der Ball landete drei Mal am Innenpfosten des Gästetores. Als Zugabe wurden die Gäste noch mit dem Treffer zum 3:1 in der vorletzten Spielminute beschenkt.
TSG Bad Wurzach – FG 2010 WRZ 2:2 (2:1). - Tore: 1:0 (12.), 2:0 Yilmaz Kilic (17.), 2:1 (24.) Schmidt,2:2 (56.) Sturm. – Schiedsrichter: Paul.
Die TSG war in der ersten Halbzeit die bestimmende Mannschaft und ging bereits in der zwölften Minute in Führung. Keine fünf Minuten später konnte wiederum Kilic auf 2:0 erhöhen. Nach einem Eckball kamen die Gäste zum ersten Mal in der 24. Minute vor das Wurzacher Tor und erzielten prompt den Anschlusstreffer. Danach war die erste Hälfte relativ ausgeglichen. Im zweiten Durchgang hatten die Gäste den besseren Start. Bereits in der 56. Minute markierte Damian Sturm das 2:2. Von nun an kamen die Gäste mehrfach zu gefährlichen Chancen, ließen diese aber ungenutzt. Aus Sicht der TSG war das Unentschieden, nach der zweiten Hälfte zu urteilen, sehr glücklich.
TSV Eschach – FC Isny 1:2 (0:0). - Tore: 0:1 (49.) Ludwig, 0:2 (81.) Jann, 1:2 (85.) Fässler. – SR: Cocciardi (SV Braunenweiler). - ZS:150.
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase entwickelte sich die Partie eigentlich zu Gunsten der Eschacher, die ihre Torchancen aber nicht nutzten. Zu Beginn der zweiten Spielhälfte stellte Isnys Bjorn Ludwig mit einem sehenswerten Distanzschuss den Spielverlauf auf den Kopf. Der TSV Eschach war nur kurz geschockt, erhöhte weiterhin Tempo und Druck auf das Tor der Gäste aus dem Allgäu. Als Isny zehn Minuten vor Schluss nach einem Eckball die schmeichelhafte Führung sogar noch ausbauen konnte, schien das Spiel entschieden. In einer dramatischen Schlussphase, in der Eschach dann das erste Tor gelang, scheiterte selbst der aufgerückte TSV-Torspieler Moritz Schell per Seitfallzieher am Schlussmann der Gäste.
FV RW Weiler II – VFB Friedrichshafen II 1:3 (0:2). – Tore: 0:1 (31.) Soares-Krager, 0:2 (32.) Tuncay, 0:3 (54.) Föger, 1:3 (76.) Snelinski (Strafstoß). - uschauer: 100. - Schiedsrichter: Gutzer (Laupheim). – Gelb-Rot: Manzambi (70.), Wiest (87.), Soares-Krager (93., alle VfB)
(sbr) Mit „Not gegen Elend“, bewertet Weilers Trainer Peter Alber das Spiel der beiden Letzten der Tabelle. Bereits fünf Minuten nach der Halbzeit war der VFB Friedrichshafen mit drei Toren uneinholbar in Führung, dennoch war VfB-Trainer Ralf Bühler mit der Torausbeute seiner Mannschaft nicht zufrieden. „Wir hätten mehr Tore schießen müssen. Alles in allem haben wir aber ein gutes Spiel abgeliefert“, so Ralf Bühler. Peter Alber war hingegen mit dem Niveau der Partie weniger zufrieden: „Wenn man zum Schluss gegen acht Spieler spielt, kann man nicht mehr von einem normalen und guten Bezirksligaspiel sprechen.“
FC Wangen II – TSV Tettnang 2:1 (1:1). – Tore: 0:1 (2.) Hysa, 1:1 (27.) Boenke, 2:1 (70.) Salui. – ZS: 100.
(sbr) Gleich den ersten Fehler der FC-Abwehr haben die Gäste zur Führung verwertet. „Damit haben wir natürlich nicht gerechnet. Meine Mannschaft ist dann aber besser ins Spiel gekommen und mit dem Ausgleichstreffer war dann wieder alles drin“, so Klaus Schmähl, Trainer der Hausherren. In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, wobei der FC Chancenvorteile hatte. „Aber auch der TSV Tettnang war sehr gefährlich. Resümierend lässt sich jedoch sagen, dass meine Mannschaft verdient mit 2:1 vom Platz gegangen ist“, so Schmähl.
SV Weingarten – SG Kisslegg 1:1 (1:1). – Tore: 1:0 (15.) Zoyke (Strafstoß), 1:1 (35.) Kapellen (Eigentor). – SR: Hettich. – ZS: 300.
Bereits nach einer Viertelstunde geriet die SG durch einen Strafstoß in Rückstand, der jedoch durch ein Eigentor der Hausherren bedeutungslos gemacht wurde. „Auch wenn wir viele Torchancen hatten, brachten wir es über 90 Minuten zu keinem Tor. Besonders in der ersten Hälfte hätten wir mehr Durchschlagskraft zeigen müssen“, so Ewald Schmid, Trainer der SG Kisslegg, in Anbetracht auf das Übergewicht an Torchancen seines Teams, das kurz vor der Pause auch noch einen Strafstoß vergab. „Die zweite Hälfte ist dann nur noch so dahingeplätschert“, sagt Schmid. „Bis auf eine Gelb-Rote Karte gegen einen Spieler des SV, welche durch Zutun meiner Spieler zurückgenommen wurde, passierte nichts Nennenswertes mehr.“