: Der Primo Cup vor Monaco ist eine der ersten Klassenregatten im Jahr und in der Regel ein sonniger Start in die neue Saison. Am ersten Wochenende wurde den Teams aus Deutschland neben der Anreise über die verschneiten Alpenpässe auch auf dem Wasser ein ordentliches Winterprogramm geboten: Wind und Temperaturen um den Gefrierpunkt lagen offenbar eher den Nordmännern.
Neben Drachen, J 24, Surprise und Starboot war auch die „Platu 25“ (ex Bénéteau) am Start, eine One-Design-Klasse, die von vier bis sechs Seglern gefahren wird.
Von den Bedingungen hatte der diesjährige Saisonauftakt beim Primo Cup alles zu bieten. Nach mittleren Winden und Sonnenschein am Freitag folgte Starkwind (29 kn+) aus nördlicher Richtung mit sinkenden Temperaturen und gut 2,5m Welle am Samstag und wenig Wind mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt am Sonntag. So erklärte der Präsident des Rennkomitees, Thierry Leret vom YC Monaco, „Ich ziehe meinen Hut vor allen Teilnehmern, von denen einige schon bei der Anreise große Probleme aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse hatten.“ Das noch junge Bodensee-Team mit Sebastian Sturm, Timo Seifert, Philip Schmid (alle SMC Friedrichshafen) und David Wagner (Kressbronner Segler) erreichte mit einer Platu 25 „Gamberro“ souverän den zweiten Platz.